Kirchheimer Umland

Einsatzkräfte üben „brandheiße“ Situationen

Ausbidung In der Kirchheimer Übungsanlage können unterschiedliche Brände realistisch simuliert werden.

Sieht aus wie echt, ist aber eine Übung: Hier trainiert die Kirchheimer Feuerwehr. Foto: pr

Kirchheim. Über 180 Einsatzkräfte aus 20 Gemeindefeuerwehren und einer Werkfeuerwehr des Landkreises Esslingen trainierten im Oktober in der mobilen Brandübungsanlage der Netze BW auf dem Gelände der Feuerwache Kirchheim. Die Übung war über fünf Abende und ein Wochenende verteilt.

Die Freiwillige Feuerwehr Kirchheim unterstützte das Landratsamt Esslingen bei der Durchführung der Ausbildung. In der Brandübungsanlage sind verschiedene gasbetriebene Brandstellen eingebaut, mit denen Einsatzsituationen simuliert werden können. So können neben verschiedenen Zimmerbränden auch der Brand eines Transformators oder einer Gasleitung für die Einsatzkräfte eingespielt werden. Auch Rauchgasdurchzündungen, eine explosionsartige Brandentwicklung unter der Zimmerdecke, kann dargestellt werden. Die gesamte Anlage wird zusätzlich verraucht und über Lautsprecher werden Brandgeräusche und Hilferufe eingespielt.

Ausgerüstet mit Atemschutzgerät und persönlicher Schutzausrüstung bringt jede Einsatzkraft bis zu 17 Kilogramm zusätzlich auf die Waage. Mit dieser geht dann ein Trupp vor, um bei Temperaturen bis 600 Grad unter realen Einsatzbedingungen Brände zu löschen. Nach der Übung wird das Erlebte und der Übungsablauf von den Ausbildern mit den jeweiligen Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen nochmals besprochen. Die Gelegenheit, derart praxisnah üben zu können, ist für die Feuerwehrleute ein sehr großer Fortschritt in der Ausbildung”, sagt Kreisbrandmeister Bernhard Dittrich. pm

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