Kirchheimer Umland

Fünfter Sieg im sechsten Rennen

Mit AMK-Antrieben gelang Delfter Studenten ein Sieg auf dem Hockenheimring

Frei nach Cicero – „Ruhm folgt der Tüchtigkeit wie ein Schatten“ – holte sich bei der Formula Student Germany Electric (FSE) am Hockenheimring zum fünften Mal ein Team mit elektrischen AMK-Antrieben den begehrten Titel. Die Freude bei den Akteuren war groß.

Das Siegerauto der Studenten aus Delft mit Kirchheimer Motoren. Foto AMK
Das Siegerauto der Studenten aus Delft mit Kirchheimer Motoren. Foto AMK

Kirchheim/Hockenheim. Wieder gaben 40 Teams mit ihren selbst konstruierten Elektro-Rennwagen auf dem Hockenheimring alles: Es wurde geschraubt, programmiert und präsentiert. An Schlaf war bei den meisten Teams kaum zu denken. Sechs Tage lang mussten sich die Studenten in Disziplinen wie „Beschleunigung“, „Liegende-Acht“, „Autocross“ und „Langstreckenrennen“ bewähren. Außerdem bewertete eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie die Konstruktion als solche, das Design sowie den Kosten- und Businessplan des herstellenden Rennstalls.

Nicht nur das siegreiche DUT Racing Team aus dem niederländischen Delft ist in dieser Saison mit einem AMK-Antriebspaket unterwegs, auch drei weitere Teams konnten in Hockenheim mit guten Ergebnissen aufwarten. Das GreenTeam der Universität Stuttgart landete in der Gesamtwertung auf dem dritten Rang, das Stuttgarter DHBW Engineering Team wurde Sechster und Munich Motorsport errang einen beachtlichen elften Platz in der Gesamtwertung der Formula Student Germany.

Die kompakten, permanenterregten Synchronmotoren in Verbindung mit der Leistungselektronik aus Kirchheim waren bereits in der Vergangenheit ein regelrechter Titelgarant: Vier von fünf Gesamtsiegen wurden damit bereits in den Vorjahren in Hockenheim eingefahren. Bereits zum Start der elektrischen Rennserie im Jahr 2010 holte sich das AMK-motorisierte GreenTeam der Universität Stuttgart den Titel. Dieses Team hatte auch vor Kurzem erneut den Weltrekord in Sachen Beschleunigung eingefahren.

Dabei ist die hohe Leistungsdichte entscheidend für eine geringe Masse des Antriebs. 4 x 32 Kilowatt sorgen so für den nötigen „Drive“. Da es bei einem Rennwagen immer auch auf das Gewicht ankommt, sind die ultra-kompakten Servowechselrichter von AMK ideale Komponenten, die mit einer ausgeklügelten Regelung des Beschleunigungsvorgangs einen nicht unerheblichen Beitrag zu den ausgezeichneten Ergebnissen leisten. Bei den Motoren handelt es sich um Serienmotoren, die im Maschinenbau täglich für Höchstleistungen sorgen. Sie wurden von den Motorspezialisten aus Kirchheim speziell für den Renneinsatz angepasst. pm

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