Kirchheimer Umland

Für Kaulquappen kam die Rettung in letzter Not

Helfer retten die kleinen Kaulquappen. Foto: pr
Helfer retten die kleinen Kaulquappen. Foto: pr

Owen. Bereits einige Wochen schon sorgte sich Samuel Kick vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Nabu über den absinkenden Wasserpegel der beiden Tümpel im Säulesbad. Bei einem Kontrollgang traf er auf ein Bild des Grauens. Zehntausende von Kaulquappen waren in den nahezu ausgetrockneten Teichen bereits qualvoll verendet. In den noch verbliebenen Wassersenken zappelten jedoch noch zu rettende Restbestände des Froschnachwuchses. Er alarmiert zwei Mitstreiter vom BUND zur Rettung der Frösche- und Krötenkinder. Mehrere Großbehälter wurden eilends herbeigeschafft, um die Kaulquappen einzufangen und ins Biotop nach Unterlenningen überführen zu können. Samuel Kick gibt zu bedenken: „Hätten wir die Tiere nicht aus dem Teich geholt, wären sie in wenigen Stunden verendet gewesen.“ Das Massensterben an den Teichen hätte allerdings verhindert werden können. Der Verbindungslauf der Teiche ist schon seit Jahren defekt, und seit diesem Jahr auch das untere Regulierungssystem, wodurch ein Austrocknen erst möglich wird. Behördenvertreter haben versprochen, die Teiche instand zu setzen. Thomas Oßwald


Anzeige