Kirchheimer Umland

Gesetz macht Zebrastreifen möglich

Verkehr Für mehr Sicherheit: Notzingen fasst an verschiedenen gefährlichen Stellen neue Fußgängerüberwege ins Auge.

Symbolbild

Notzingen. Die Planungen für die anstehende Sanierung der innerörtlichen Landesstraße, die Notzingen mit Hochdorf und Kirchheim verbindet, laufen. Noch im Dezember soll die Vergabe erfolgen. Zu den zentralen Anliegen, die die Planer dafür aus dem Gemeinderat bisher mitgenommen haben, zählen vor allem die Bus­haltestellen. Gemeinderat Alfred Bidlingmaier (CDU) regte nun an, darüber hinaus mögliche Stellen für neue Zebrastreifen ins Auge zu fassen. Das Thema beschäftigt den Gemeinderat bereits seit einigen Jahren. Eine neue Gesetzeslage ermöglicht es nun jedoch, dass Zebrastreifen beispielsweise auch in 30er-Zonen liegen dürfen.

Von Kindern häufig genutzt

Als wichtige Punkte nannte Alfred Bidlingmaier aus Sicherheitsgründen die Hochdorfer Straße in Höhe des Hofackerwegs sowie die Kirchheimer Straße auf Höhe des evangelischen Gemeindehauses. Beides seien Stellen, die häufig von Schul- und Kindergartenkindern, Jugendlichen oder auch älteren Mitbürgern passiert würden. Daher sei es dort umso wichtiger, eine sichere Straßenüberquerung zu gewährleisten. Ulrich Blattner und Helmuth Langguth von der SPD unterstützten das Anliegen, die Möglichkeiten für neue Zebrastreifen zu prüfen. Außerdem solle man sich auch über die Ötlinger und Wellinger Straße Gedanken machen. Katja Eisenhardt

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