Kirchheimer Umland

„Ich kann das!“

Lossprechungsfeier Maschinenmechatroniker

Insgesamt 104 neue Land- und Baumaschinenmechatroniker wurden nun im Rahmen einer Lossprechungsfeier in den Gesellenstand erhoben. Sie gehören nun zu den Qualifizierten in ihrem Beruf.

Preisgekrönte Land- und Baumaschinenmechatroniker.Foto: pr
Preisgekrönte Land- und Baumaschinenmechatroniker.Foto: pr

Kirchheim. Die Junggesellen des Landesbezirks Württemberg standen im Mittelpunkt des zweistündigen Festprogramms in der Stadthalle Kirchheim. Stolz und zufrieden können sie nach den Anstrengungen nun den Gesellenbrief und das Berufsschulzeugnis der Kirchheimer Max-Eyth-Schule in Händen halten.

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Zu Beginn würdigte der Landesinnungsmeister Kurt Neuscheler die Leistungen der Absolventen und stellte die Vielfältigkeit des Berufes dar. Ausbildung lohne sich, appellierte er an die Betriebe, mit Blick auf die qualifizierten Nachwuchskräfte und eine zukunftsfähige Entwicklung der Branche.

In Zeiten des Fachkräftemangels „binden die Ausbildungsbetriebe die jungen Menschen rechtzeitig an das Unternehmen“, ergänzte die Oberbürgermeisterin der Stadt Kirchheim, Angelika Matt-Heidecker, in ihrem Grußwort. Die Stadt Kirchheim möge den Junggesellen als Wegbegleiter der Ausbildungszeit in guter Erinnerung bleiben, verabschiedete sich die Oberbürgermeisterin von den Absolventen.

Oberstudiendirektor Jochen Schade, Schulleiter der Max-Eyth-Schule, lobte die erbrachten Leistungen, lockerte die Stimmung mit einem Gedicht von Wilhelm Busch auf und berichtete von zahlreichen schulischen Aktivitäten. Der diesjährige Ausbildungsjahrgang zum Land- und Baumaschinenmechatroniker hat mit einem Notendurchschnitt von 2,7 den schulischen Teil der dualen Ausbildung abgeschlossen. Acht Absolventen erreichten die Note 1,6 oder besser und erhielten damit einen Preis. Die Preisträger sind Raphael Aicher, Micha Breitkreuz, Alexander Kaufmann, Christoph Klein, Florian Reistle, Tobias Schick, Lukas Schwenk und Nikolaj Stock.

Nach der Aushändigung der Schulzeugnisse, der Gesellenbriefe und Urkunden durch die Klassenlehrer, den Landesinnungsmeister und den Gesellenprüfungsausschuss erfolgte die feierliche Lossprechung durch den Vorsitzenden Karl-Heinz Wöger.

Stellvertretend für die Junggesellen hielt Markus Motzke eine gelungene Abschiedsrede, wobei er den Eltern, Betrieben, Ausbildern, Lehrern und Wegbegleitern dankte. Das Schlusswort sprach der Geschäftsführer der Innung Baden Helmut Häusler und beendete die Feierlichkeiten mit dem Losspruch „Ich bin Handwerker. Ich kann das.“ Der Gesellenbrief beweist, dass sie nun zu den Qualifizierten in ihrem Beruf gehören.pm