Kirchheimer Umland

Irgendwann hat‘s „klick“ gemacht

Die Wahl-Kirchheimerin Gaby Hanusch hat die Fotografie als großes Hobby für sich entdeckt

Gaby Hanusch aus Jesingen ist leidenschaftliche Hobbyfotografin. Zur Porträtfotografie ist sie durch einen Zufall gekommen. Mit Gummistiefeln und zwei Kameras ausgerüstet, ist die gebürtige Unterfränkin aber am liebsten in der Natur unterwegs.

Irgendwann hat‘s „klick“ gemacht
Irgendwann hat‘s „klick“ gemacht

Kirchheim. „Vor circa acht Jahren hat mein Mann sich seine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Ich selber stand da noch als Modell vor der Kamera, statt selbst zu fotografieren“, erinnert sich Gaby Hanusch an die Anfänge. Gereizt habe sie die Fotografie schon immer. Nach und nach habe ihr Mann ihr an seiner Kamera beigebracht, auf was es ankomme. „Da hat es dann irgendwann ‚klick‘ gemacht“, erklärt Hanusch, die als Mediengestalterin beim Teckboten arbeitet. „Angefangen habe ich mit der Natur- und Makrofotografie.“ Seither ist sie so oft es geht draußen mit der Kamera unterwegs. „Das ist wirklich spannend, was man plötzlich alles sieht, wenn man einfach mal etwas genauer hinschaut. So kommen auch durch Zufall oft tolle Motive heraus“, weiß die passionierte Hobbyfotografin.

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Ihre Foto-Ziele sucht sie sich je nach Wetter aus – gerade in der Natur lassen sich je nach Wetter oder Tageszeit tolle natürliche Effekte erzielen, etwa was das Licht oder die Farbgebung angeht. „Wenn ich auf Foto-Tour gehe, dann mit vollem Einsatz – Gummistiefel habe ich eigentlich immer im Auto, und mit den richtigen Kleidern kann man bei jedem Wetter fotografieren.“

Zur Ausrüstung zählen neben ihren beiden Kameras verschiedene Objektive, darunter ein Makro- und ein Teleobjektiv. „Zwei habe ich immer dabei, manchmal auch beide Kameras. Um gute Makroaufnahmen zu bekommen, findet man mich schon auch mal liegend draußen – auf Augenhöhe mit den Insekten“, sagt Gaby Hanusch und lacht. Mit der Zeit habe sie die Landschaft rund um Kirchheim sehr gut kennengelernt: „Man weiß dann für die Fotos zum Beispiel, was wann wo blüht oder wo es vielleicht gerade im Herbst und Winter besonders schön ist.“

Ein interessantes Motiv bieten die Wassertreppen im Donntal im Naturschutzgebiet Oberes Lenninger Tal. Auch zu den Alleen am Teckberg zieht es die Fotografin immer wieder. Zum Fotografieren sei sie gerne allein unterwegs, „so kann man in Ruhe auf die Suche nach Motiven gehen, da vergesse ich richtig die Zeit“, erzählt Hanusch. Als Fernziel würde sie Schottland reizen.

Zur Porträtfotografie ist sie durch einen Zufall gekommen. Eine Freundin war vorbeigekommen, um von sich Porträtbilder machen zu lassen. „Wir haben im Wohnzimmer unser kleines Fotostudio integriert. Wenn das Wetter passt, fotografiere ich aber auch Porträts am liebsten draußen.“ Die Freundin hatte noch eine Bekannte dabei, der die Bilder schließlich so gefallen hatten, dass sie selbst welche machen ließ. „So hat sich das nach und nach rumgesprochen“, erzählt Hanusch.

Sowohl in ihrem Job als Mediengestalterin als auch bei der Fotografie sei es wichtig, auf die richtige Bildgestaltung zu achten, erklärt Hanusch. „Beim Porträt gefällt es mir zum Beispiel besser, wenn das Modell eher seitlich und nicht zentral im Bild ist. Das erzeugt eine besondere Spannung und wirkt nicht langweilig. Auch ein unscharfer Hintergrund ist sinnvoll, und auf die richtigen Lichtverhältnisse kommt es auf jeden Fall an. „Das ist einfach Übungssache. Man muss raus und die Kamera ausprobieren.“ Immer wieder tauscht sich Gaby Hanusch auch mit anderen Hobbyfotografen aus.

An ihrem Hobby gefällt ihr besonders gut, dass man den Augenblick festhalten kann. „Ich möchte Bilder schaffen, die jemand auch länger gerne anschaut, die eine Stimmung oder Emotion rüberbringen und keine reinen ‚Knipsbilder‘ sind“, erklärt Hanusch. Großen Spaß macht es auch immer wieder, Kleinkinder zu fotografieren: „Es ist spannend, wenn sie gerade Laufen gelernt haben und entsprechend aktiv unterwegs sind oder beim Spielen total in sich versunken.“

 

Die Bilder von Gaby Hanusch findet man auf ihrer Homepage unter www.arte-opterix.de.

Irgendwann hat‘s „klick“ gemacht
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