Kirchheimer Umland

Land sticht Stadt bei der Maskenpflicht

Corona Kirchheim zieht zurück, weil Baden-Würt­temberg nachgezogen hat. Zudem sollen auch große Läden wieder öffnen dürfen.

Symbolbild Schutzmaske
Symbolbild 

Kirchheim. Jetzt ist alles doch ganz anders: Kirchheim wollte die Maskenpflicht einführen und hat das lange im Voraus angekün­digt: Am heutigen Donnerstag hätte es gelten sollen, nur für Kirchheim - beim Einkaufen, in Bus und Bahn sowie bei allen anderen Gelegenheiten, in denen sich kein Mindestabstand einhalten lässt.

Nun zieht aber die Landesregierung nach und will ab Montag, 27. April, in ganz Baden-Württemberg die Mund-Nasen-Bedeckung vorschreiben. „Die Entscheidung der Landesregierung bestätigt unser Vorgehen in Kirchheim. Neben der Abstandsregelung ist die Maskenpflicht ein wichtiges Instrument, um Infektionen mit dem Coronavirus zu begrenzen. Ich begrüße deshalb, dass ab Montag landesweit eine Maskenpflicht gilt“, wird Kirchheims Oberbürgermeister Pascal Bader in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert.

Wichtigster Inhalt des Schreibens ist aber die Rücknahme der städtischen Allgemeinverfügung. Das heißt konkret, dass Kirchheim jetzt doch keine offizielle Maskenpflicht ab Donnerstag anordnet, wenn diese ab Montag ohnehin im ganzen Land gelten wird. Was Kirchheim aber weiterhin anbietet, ist die Information, wo man Masken erhalten kann: Unter www.kirchheim-teck.de/maskenpflicht gibt es eine Liste, die regelmäßig aktualisiert wird.

Eine weitere „Rücknahme“ kommuniziert übrigens das Wirtschaftsministerium: Auch große Läden sollen jetzt wieder öffnen dürfen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren. Es empfiehlt sich aber, auch dort bereits vor Montag Maske zu tragen. Andreas Volz

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