Kirchheimer Umland

Land unterstützt Schlierbach mit 800 000 Euro

Förderprogramm Die Gemeinde erhält das Geld für die Sanierung des Ortskerns.

Schlierbach. Es hat geklappt: Die Gemeinde Schlierbach ist bereits im ersten Anlauf erfolgreich gewesen und kann mit der Ortskernsanierung fortfahren. Das Land unterstützt das Projekt „Ortskern III“ demnach mit zunächst 800 000 Euro. „Wir sind sehr dankbar über die Landesförderung“, sagt Schlierbachs Bürgermeister Sascha Krötz. Die Gemeinde hatte im vergangenen Herbst die Landesförderung beantragt und wurde nun in das Förderprogramm aufgenommen. Damit das Geld für unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen im Ortskern auch tatsächlich fließen kann, muss die Gemeinde nun nach der Aufnahme ins Förderprogramm weitere Schritte zur Vorbereitung gehen.

Ziel des Programms ist die Stärkung des Ortskerns hinsichtlich ärztlicher Versorgung, Gastronomie und Einzelhandel. Wichtig ist der Gemeinde auch die Verbesserung der Barrierefreiheit, insbesondere in den Bürgerräumen im Rathaus sowie im Farrenstall.

Konkret stehen nun die sogenannten „Vorbereitenden Untersuchungen“ an, wie Wolfgang Mielitz von der Landsiedlung Baden-Württemberg, der das Projekt begleitet, in der jüngsten Gemeinderatssitzung erläuterte. Dazu sollen zunächst alle Eigentümer im Sanierungsgebiet einen Fragebogen erhalten, der - ohne jegliche Verpflichtungen - abfragen soll, welche Sanierungsmaßnahmen von den Hausbesitzern künftig angegangen werden könnten. So hofft die Gemeinde, sich einen halbwegs aussagekräftigen Überblick verschaffen zu können. „Wir möchten so den Förderrahmen genauer definieren können“, erklärt Bürgermeister Sascha Krötz.

Dass die jetzt zugesicherten 800 000 Euro vom Land womöglich zu schnell verbraucht sein könnten, wie es etwa Kurt Moll von der CDU befürchtet, sieht Berater Mielitz nicht als Gefahr. Denn sobald das Land sehe, dass die Fördermittel tatsächlich eingesetzt würden, sei eine Aufstockung der Fördersumme kein Problem. Auch Bürgermeister Krötz kann Entwarnung geben: „Das Ministerium will sehen, dass das Geld abgerufen wird.“ Außerdem sei auch dem Land klar: „So ein nachhaltiges Projekt mit Ortskernsanierung ist ja schließlich das beste Konjunkturprogramm überhaupt.“ Volkmar Schreier

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