Kirchheimer Umland

Landwirte unterstützen Wanderzirkus mit Heu und Stroh

Freude bei der Schaustellerfamilie Sperling, Rolf Stückle aus Altenriet, Stefan Gölz aus Nabern, Guido Henzler aus Raidwangen, F
Freude bei der Schaustellerfamilie Sperling, Rolf Stückle aus Altenriet, Stefan Gölz aus Nabern, Guido Henzler aus Raidwangen, Felix Kemmerer aus Unterensingen und Hans-Martin Deuschle aus Köngen (v. l.). Foto: Markus Brändli

Frickenhausen. Einige Pferde schauen neugierig aus dem Stallzelt, andere fressen unbeeindruckt weiter, als vier Traktoren mit großen Anhängern vor dem Winterquartier der Schaustellerfamilie Sperlich in Frickenhausen Halt machen. Die Tiere sind Trubel schließlich gewohnt, sind sie doch das Jahr über mit dem „rollenden Ponyhof“ unterwegs. Das Familienunternehmen um Albano Sperlich arbeitet in siebter Generation mit Pferden und Ponys. Durch die Corona-Pandemie fallen die Einnahmen weg. „Für den Stall brauchen wir jeden Tag fast einen ganzen Ballen Stroh“, erzählt Sperlich. Um den kleinen Schaustellerbetrieb zu unterstützen, fanden sich spontan einige Landwirte aus dem Kreis zusammen. „Wenn jeder Bauer ein paar Strohballen abgibt, fällt das für seinen Betrieb nicht ins Gewicht. In Summe hilft das dem Ponyhof aber, um über die Runden zu kommen“, fasst Hans-Martin Deuschle aus Köngen den Gedanken der Spendenaktion zusammen. Und die Menge kann sich sehen lassen: Rund 20 Tonnen Stroh und Heu fanden den Weg nach Frickenhausen. Per Teleskoplader wurden die 60 Ballen auf Paletten gestapelt und mit Planen abgedeckt. Markus Brändli


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