Kirchheimer Umland

Mehr Tempo für die Teckbahn

Verkehr Bei der Bahnlinie von Kirchheim nach Oberlenningen gibt es abschnittsweise Aussicht auf mehr Tempo. Für die Sanierung der Bahnübergänge und der Langsamfahrabschnitte gilt das nicht. Von Peter Dietrich

Am Bahnhof Unterlenningen beginnt talaufwärts eine temporäre Langsamfahrstelle - durch Unterlenningen geht es nur im Schneckente
Am Bahnhof Unterlenningen beginnt talaufwärts eine temporäre Langsamfahrstelle - durch Unterlenningen geht es nur im Schneckentempo: Das A markiert den Anfang der Geschwindigkeits­begrenzung, die 2 steht für Tempo 20. Foto: Peter Dietrich

Die Regioshuttle-Triebwagen, die auf der Teckbahn zwischen Kirchheim und Oberlenningen pendeln, sind spurtstark und schaffen Tempo 120. Allerdings nur woanders. Zwar wurde der Oberbau der Strecke vor einigen Jahren praktisch neu gebaut und es wurden nicht technisch gesicherte Bahnübergänge beseitigt. Doch das Versprechen, danach schneller zu fahren, ist die Bahn bisher stets schuldig geblieben. Noch immer liegt die Streckengeschwindigkeit bei maximal Tempo 60, auch zu ...

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Schranken trennen Unterlenningen in zwei Teile

Bereits erneuert sind drei Unterlenninger Bahnübergänge. Talabwärts schließt der Triebfahrzeugführer diese Übergänge, bevor er in Oberlenningen abfährt. Das bringt zwei Probleme mit sich: Zum einen sind die Übergänge zu, lange bevor der Zug kommt. „Die Leute wissen das, die Übergänge werden immer weniger ernst genommen“, be­ob­achtet Hartmut Jaißle. Manche Radfahrer und Fußgänger huschten noch schnell drüber.

Das zweite Problem: Kommt der Zugfahrer in Oberlenningen nicht weg, etwa wegen einer Störung, kann er die Schließung nicht rückgängig machen, auch nicht das Stellwerk. „Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die Schranken wieder zu öffnen“, sagt Hartmut Jaißle. „Entweder es fährt ein Zug über die Stelle oder ein Techniker kommt vor Ort.“ Das ist keine Theorie, sondern schon echt passiert, die Übergänge waren stundenlang zu.

Die beiden weiteren Bahnübergänge sollen mit den bereits umgebauten Übergängen technisch zusammengeführt werden. Das dürfe allerdings, so fordert es der Nahverkehrsberater Hartmut Jaißle, auf keinen Fall nach der bisherigen Methode geschehen. „Sonst wären bei einer Zugpanne alle Bahnübergänge gleichzeitig zu und der Ort wäre in zwei Teile getrennt. Was ist, wenn dann der Rettungswagen kommt?“ pd