Kirchheimer Umland

Neue Baugebiete nehmen erste Hürde

Entwicklung Wo die Reise die nächsten 15 Jahre hingehen soll, hat der Dettinger Gemeinderat entschieden. Die „Unteren Wiesen“ sollen bebaut werden. Von Iris Häfner

Hier ist planerisch schon alles im grünen Bereich: Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Diez in Dettingen entsteht ein Hotel
Hier ist planerisch schon alles im grünen Bereich: Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Diez in Dettingen entsteht ein Hotel- und Bankgebäude. Weitere Dienstleistungsbetriebe sollen in direkter Nachbarschaft angesiedelt werden. Foto: Carsten Riedl

Die Fläche ist eine feste Größe. Sie lässt sich weder verdoppeln noch ausdehnen. Kurz: Sie ist ein endliches Gut. Der Kampf um die Fläche ist schon lange im Gange. Landwirte wollen ihre Felder und Wiesen bewirtschaften, Städte und Gemeinden sich entwickeln. Wohnungen werden dringend gebraucht, Gewerbeflächen ebenso. Die Natur fordert ebenfalls ihr Recht - das Artensterben ist in aller Munde. Um die unterschiedlichen Interessen abzuwägen und das Ganze in geordnete Bahnen zu lenken, gibt es den Flächennutzungsplan ...

PF.(N) Der dirw ni edr ehgmfatgeltrwsecninVasu eiznhK-tenggntDeoNhitiincmr-e bsi uzm Jarh 2053 nue t.esgfsa aDsrua igbter schi kine sncrhuAp uaf ,Umgsunzte dre nPal its ldgihiecl nie usrniGednt dsa itewere orV,eengh iqsua ein ,zalatrltheP um cihs mi etdonupegepidl nnSi eds Wtsor snthci uz eevarn.bu

gft'n,teSa1Srl'eoylkce( ecrtn e-tor uetr, d'{w":"tih 0g"h3:t0"he,i 5,02 ii:"dnes"nmo [030,[ 20,]5] i"b"moel: rl ee)'D fas;} tiegtrDne etreadnmeiG eglte unn ide ehneteerncsndp tef,s mu ise mi eainmsenmeg ucsusshAs red gfurgnsweacthetleiVnasm deennmla uz ieD nerulthab sed unciGenrksa ee,glegn nselol ufa ,67 Hkaret uz eenim anebnur rrdtquteSatia dun midat ielT erd antlnntneiIeaor asenusluBtgalu 0227 atSdt nud goenRi ttSgtatur ndwree. nieE csih edohcj ma uBga,obte sda oire,thvs sads in 71 hnraJe jedre tlpuzBaa beabtu isnegeezbiwhesu eid an niene lilguiaBewn tfrkvuae sien .ssmu Dsie iwll eid miGeeedn inetDetng dcjeho ftsanlol itm ieern nneEnitugg nczhredestu. fau 24, eakHtr lols se uaf emd .ngbee fElnlabes ,67 aHkert dnsi ied - esresb nbktnea sal dsa aArel rde gmeeialhen D.eiz ireH eolnls Gbeeerw dnu uesteingslntiD neeelisgdta nerew,d nend im rbtbigeeeGwee tseth knie egnzeisi hrem zur

n udfAugr red agLe - sed iSiehonsmeenr uaHs an erd ecTk - dun dre iueehsfincgslEn sed delguänSeslglefeg sti eid bsirtee im FPN mnihgteege imt 6,1 Hkaret sua chtSi edr alnwteVrug eeni ehgbnoubuWan tihnc ggeteein ndu lols rdahe ichnt rmhe ni asd Prnklawe afuoememngn eredwn. sDseei tkPae ath red tmdeernGeia bei neier uusKngtlraaug beisrte nRreia rwvartehe sich uz neingB erd Brentagu negge nde gBirffe dse in ntengeD.it lieW lsonegscseh e,dunrw aenmk 006 neeu inErehwno in nde ggeenvennra 20 Jharen .zinhu teSi 52 rhanJe tha tDetgeinn ekni enuse eieWgnthbo .eosrsecshln ndsi geshduanaeerr rWte,e unres aumthWcs sit enottbe iRaern grFae anhc edn serRsucone

mHee sttultainprai mleiAe tBze zgteei eid riiteHso u.af Der aBerdf rwa 8919 ibe ineer ttlmtriee .nrewdo rdene edi ilehcgen ewi aamdsl mti med ahejiZrl 1,0✀20 veeeritltdchu si.e 0172 tsi eid iethkTma dirwee ni nde uoFsk tmi dre srnFt:aueellgg Wleceh itucnElkngw stebtr negeDtnti an dun lehcew usrnoRcsee hta ide i,demnGee ad mi tOr keine vseiriwcklngstnuEetepkp mreh tbethse? 0253 hnebcura rwi rdnu 13 rHteak tsaeg edi atsrnam.euHiitlpte ieD ndsi tibesre sla im FNP rind, ortd awr stine eni mmusynGia lgtan.pe tsO nnak rmnego chsno metzusget wivrees mAeile zteB fau eid etlaeklu cnaerbhu alle sidee tsi Rriean nud fofht uaf eeni :itewere asd aeiheemgl rmSiinh.eeeno Drot nids in edn baAetnlut zeitrzu cnoh tAeierrb edr ICslleeuatE-B cbtet.ngrhurea

„Dettingen nicht die Entwicklung verbauen“

„Ich sehe die Tagbrunnenäcker - vom Landschaftsbild betrachtet - extrem kritisch. Den Hotelneubau konnte ich gerade noch mittragen - mit dieser erweiterten Planung kann ich aber nicht mitgehen“, erklärte Peter Beck.

Die Nachfrage für Gewerbefläche ist laut Bürgermeister Rainer Haußmann jedoch groß. „Dettinger Unternehmen haben eine Fläche von sechs Hektar angemeldet. Die Lage passt, und es wird auch eine Entwicklung nach Süden empfohlen“, erklärte er.

Andreas Hummel ist einer von vier verbliebenen Gemeinderäten, die 2017 bei der Grundsatzentscheidung für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans dabei waren. „Ich stehe zu diesem Beschluss. Man merkt deutlich, dass mit dem Plan weit in die Zukunft gedacht wird. Ich möchte der Gemeinde nicht die Entwicklung verbauen, die 2035 oder noch später stattfindet“, begründete er seine Entscheidung. Dettingen brauche einfach Wohnfläche und Arbeitsplätze.

Mit sieben Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen - das Gremium war gerade noch entscheidungsfähig - fiel die Entscheidung klar für die Neufassung des Flächennutzungsplans mit den von der Verwaltung vorgeschlagenen Flächen. ih