Kirchheimer Umland

Neue Baugebiete nehmen erste Hürde

Entwicklung Wo die Reise die nächsten 15 Jahre hingehen soll, hat der Dettinger Gemeinderat entschieden. Die „Unteren Wiesen“ sollen bebaut werden. Von Iris Häfner

Hier ist planerisch schon alles im grünen Bereich: Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Diez in Dettingen entsteht ein Hotel
Hier ist planerisch schon alles im grünen Bereich: Auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Diez in Dettingen entsteht ein Hotel- und Bankgebäude. Weitere Dienstleistungsbetriebe sollen in direkter Nachbarschaft angesiedelt werden. Foto: Carsten Riedl

Die Fläche ist eine feste Größe. Sie lässt sich weder verdoppeln noch ausdehnen. Kurz: Sie ist ein endliches Gut. Der Kampf um die Fläche ist schon lange im Gange. Landwirte wollen ihre Felder und Wiesen bewirtschaften, Städte und Gemeinden sich entwickeln. Wohnungen werden dringend gebraucht, Gewerbeflächen ebenso. Die Natur fordert ebenfalls ihr Recht - das Artensterben ist in aller Munde. Um die unterschiedlichen Interessen abzuwägen und das Ganze in geordnete Bahnen zu lenken, gibt es den Flächennutzungsplan ...

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„Dettingen nicht die Entwicklung verbauen“

„Ich sehe die Tagbrunnenäcker - vom Landschaftsbild betrachtet - extrem kritisch. Den Hotelneubau konnte ich gerade noch mittragen - mit dieser erweiterten Planung kann ich aber nicht mitgehen“, erklärte Peter Beck.

Die Nachfrage für Gewerbefläche ist laut Bürgermeister Rainer Haußmann jedoch groß. „Dettinger Unternehmen haben eine Fläche von sechs Hektar angemeldet. Die Lage passt, und es wird auch eine Entwicklung nach Süden empfohlen“, erklärte er.

Andreas Hummel ist einer von vier verbliebenen Gemeinderäten, die 2017 bei der Grundsatzentscheidung für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans dabei waren. „Ich stehe zu diesem Beschluss. Man merkt deutlich, dass mit dem Plan weit in die Zukunft gedacht wird. Ich möchte der Gemeinde nicht die Entwicklung verbauen, die 2035 oder noch später stattfindet“, begründete er seine Entscheidung. Dettingen brauche einfach Wohnfläche und Arbeitsplätze.

Mit sieben Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen - das Gremium war gerade noch entscheidungsfähig - fiel die Entscheidung klar für die Neufassung des Flächennutzungsplans mit den von der Verwaltung vorgeschlagenen Flächen. ih