Kirchheimer Umland

Nicht nur dabei, sondern mittendrin

Adventskonzert Das Vokalensemble der Stadtkirchengemeinde lädt Besucher ausdrücklich zum Mitsingen ein.

Die evangelische Christuskirche in Kirchheim/Teck, erbaut 1909
Die evangelische Christuskirche in Kirchheim/Teck, erbaut 1909

Kirchheim. Nicht nur Name sondern auch Programm war das Motto „Teil dieser Geschichte. . .“ beim Adventskonzert des Vokalensembles der Stadtkirchengemeinde. In der Kirchheimer Christuskirche machten viele Menschen mit, auch das Publikum. Es musizierte nicht nur der Chor unter der Leitung von Lia Raskasvili, auch waren verschiedene Instrumente zu hören von Klavier über Schlagzeug und Saxofon, gespielt von Claudia Brendel, Günther Organ und Sina Dietrich. Auch das Publikum war immer wieder eingeladen mitzusingen, wenn die Texte der Lieder mit dem Beamer an die Leinwand über dem Altar geworfen wurden, manchmal auch als Kanon bei „Gelobt sei, der da kommt“. So trugen viele ihren Teil zu der Geschichte bei, dass Gott in Jesus Christus Mensch wird.

Dass Gott Mensch wird, ist ein nicht unerheblicher Teil der Geschichte. So kam in den Lied- und Wortbeiträgen auch der Anfang vor, als Gott alles erschuf, das Warten auf das Kind von Bethlehem und die Freude darüber, dass Gott nicht nachtragend ist. So wurde christlicher Glaube in seiner Gesamtheit in Wort und mit Tönen hörbar.

„Oh happy day“

Nicht zuletzt ist die ganze Welt Teil dieser Geschichte, nicht nur die westliche Weihnachtstradition. Kann das besser zum Ausdruck kommen als durch Musik und Liedgut aus verschiedensten Traditionen, Kulturen und Völkern? Der bekannte Gospel „Oh happy day“, dessen Wurzeln in der afrikanischen Kultur zu suchen sind, und ein von Bassel Yateem vorgetragenes syrisches Lied seien dabei als Beispiel ebenso genannt wie das Lied „Mary’s boy child“, das aus der Karibik stammt und auch schon von der bekannten Pop-Gruppe „Boney M“ vertont wurde.

Alles in allem nicht nur ein Vortrag verschiedener Lieder durch einen Chor, sondern ein Miteinander von Chor, Instrumenten und Zuhörerinnen und Zuhörern - und auch eine Erweiterung des Horizonts. Werner Ambacher

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