Kirchheimer Umland

Noch haben Radler schlechte Karten

Kommunalwahl Die Notzinger SPD möchte mehr und bessere Radwege durchsetzen.

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Symbolfoto

Notzingen. Mit sieben Kandidaten geht die Notzinger SPD am 26. Mai bei der Gemeinderatswahl ins Rennen. Drei Räte wollen die Sozialdemokraten auf jeden Fall wieder im Gremium stellen. Dabei haben die Kandidaten unterschiedliche Schwerpunkte. Helmut Langguth, der auf Listenplatz eins seine dritte Amtszeit in Folge anstrebt, ist vor allem das Thema Radverkehr ein Anliegen. „Dass immer mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen, ist sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt positiv. Allerdings steigt auch die Zahl der Unfälle“, betont der 68-Jährige. So stößt es ihm schon lange sauer auf, dass es mit dem Drahtesel keinen durchgehenden Weg von Notzingen nach Kirchheim gibt. Entweder müssen die Radler riesige Umwege in Kauf nehmen oder sich bei erlaubtem Tempo 70 mit den Autos ein ganzes Stück weit die Straße teilen.

Auch im Ort selbst hat der gelernte Technische Zeichner Gefahrenzonen ausgemacht. So können an zwei gegenüberliegenden Engstellen nicht einmal Mütter mit Kinderwägen geschweige denn Rollstuhlfahrer auf dem Gehweg bleiben, weil dieser zu schmal ist.

Im Zuge einer Neugestaltung könnten diese Engstellen behoben und ein Radfahrstreifen auf der Straße gleich eingebunden werden.

Gleiches gilt für die Strecke Richtung Hochdorf. „Wenn die Trasse saniert wird, sollte der Radverkehr unbedingt mit berücksichtigt werden“, sagt Helmut Langguth, der außerdem fehlende Hinweisschilder anmahnt: „Unterm Strich können Eltern ihre Kinder im Moment nur mit einem schlechten Gefühl Radfahren lassen, und das möchte ich gerne ändern“.pm

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