Kirchheimer Umland

Notzingen tanzt Samba und mehr

Musik Der Chor Nowelli begeisterte mit „Samba, Jazz, Pop – All that‘s rhythm“ sein Publikum mit heißen Rhythmen.

In Aktion: Der Chor Novelli
In Aktion: Der Chor Novelli Foto:pr

Notzingen. Der Chor Nowelli riss das Publikum der Notzinger Gemeindehalle in seinem Konzert „Samba, Jazz, Pop - All that‘s rhythm“ sein Publikum buchstäblich von den Stühlen: Es wurde geklatscht, mitgesungen und sogar getanzt.

Daniel Schmid gab damit sein fulminantes Konzertdebüt als neuer Chorleiter. Neben seinen Qualitäten als musikalischer Leiter bewies er sein großes gesangliches Können in den beiden Songs „The greatest show“ und „Can‘t stop the feeling“. Mit den Klassikern „Alright, okay, you win“ und „I got rhythm“ hielten Jazz und Swing Einzug in das Programm. Mit dem neuzeitlichen „Don‘t know why“ von Norah Jones sang sich Chorsolistin Stefanie Reiß in die Herzen der Zuhörer.

Dass Rhythmus auch a cappella funktioniert, zeigte erneut QuaVoCo: Das Vokalquartett, bestehend aus Sandra Beck, Gundula Folkerts, Christoph Scheifele und Jürgen Kieferle, gab mit den Stücken „Don‘t stop me now“, „Dieser Weg“ und „Rolling in the deep“ drei energiegeladene und intensive Stücke zum Besten.

Nowelli überzeugte mit schwungvollem Klang, sowohl bei spritzigen Tanznummern als auch emotional intensiven Stücken wie „When we were young“ und „Turning tables“. Ein Höhepunkt - „Don‘t worry, be happy“ von Bobby McFerrin: Der mitreißende Rhythmus von Nowelli wurde durch das komödiantische Solo von Christoph Scheifele getoppt. Einen kleinen Textpatzer überspielte er amüsant, brachte das Publikum zum Lachen und zum Mitsingen und hatte sich damit den Zweitnamen „Bobby“ redlich verdient.

Doch es folgten noch weitere Höhepunkte: Beim offiziellen Schlusslied „Can‘t stop the feeling“ und der zweiten Zugabe „Auf uns“ tanzte und klatschte das ganze Publikum - der Saal tobte.

Die abendliche Reise durch die unterschiedlichen Rhythmen wäre jedoch nicht ohne die Band möglich gewesen, die die Sänger begleitete: Pianist Gregor Wohak gab den Ton an, Andreas Schmid am Bass sorgte für die harmonische Basis und Markus Ambrosi sorgte für den richtigen Drive.pm

 

Info: Neue Sänger, ob fest im Chor oder für Projekte, sind jederzeit willkommen. Mehr dazu findet man unter www.nowelli.de.

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