Kirchheimer Umland

„Ohne sie hätten wir keine Chance“

Pandemie Bei der Ernte können Landwirte nicht auf Helfer aus dem Ausland verzichten. Vergangenes Jahr packten viele Studenten mit an. Der kommenden Saison sehen die Betriebe zuversichtlich entgegen. Von Lena Bautze

Spargelstechen ist anstrengend. Oft werden ausländische Arbeitskräfte beschäftigt. Foto: Carsten Riedl
Spargelstechen ist anstrengend. Oft werden ausländische Arbeitskräfte beschäftigt. Foto: Carsten Riedl

Die Ernte von Spargel und Erdbeeren steht vor der Tür. Dafür sind die Landwirte in der Region vorbereitet: „Wir haben jetzt 20 Arbeiter aus Rumänien da“, sagt Landwirt Guido Henzler vom Nürtinger Rammerthof. Auch beim Berghof ...

von kMsura edhbEtrra uas uesDiaiz ndis scnho eni apra rtAiereb sua med uAdalns riges.etna bgti iengie aeroeiVbnrt uz satg .re

Im zeGngetas mzu vnngeageern rhaJ seith se kelluta tgu asu tim uas mde an.Ausdl dei nnnizeIzed ni den dgrniei i,beenlb tsloel se mit red seeEiirn gast adenhrBr erBay vom hTolaf in sNe.hueaun sun emmnok eid esemnti eetbriAr usa gtli llktuae sla ksi,ebgiioeRt dsa erw ncah atcuDshndel tsi,renie muss enine neeiagtnv sCPRTt-e osiwrevne nud dann ezhn Tgae in hocD aeintrbe ied snenMche mztderot - eis hneeg ieb nde nLiwtnerda in eine onetnenasg hanbe neei rigneeegr beigmemurZegln udn echtan frau,da assd dei, eid aimgenmse ,eomnkm uhca mnueszam in stga iduGo en.zHelr

iB e urMkas deEatrbhr nwohen ljesiwe iwze onePesnr in iemen immZr.e efänEkiu redwen dnan vmo Hfo rbetiAre lnege uns herin eufstzkilnEtea in,h irw oenlh ndan eid Lneebltiestm dnu ntlelse esi in ied Giodu enelrz.H

Im egaenrevgnn Jrha rwa sad conh weast wegc.sirireh rukz rov pkapn nhbea wir hicnt sgtuesw, ob iwr rrhltefEnee sau dem daAlsnu asgt aurskM btaEhedrr. attaS tha sert trka,ipe dssa se hoen eid lerfeH enike erntE ndu otmsi ucha kniee elimnetstbLe iPsovti twreteeb Gdiuo elzernH ide uisnuetAgw erd crrghoezlsuisvrnseieifnea nov 70 ufa 511 gTea. awr ,gtu elwi irw ndna chnti so oft dei tbeierrA lwceeshn agts e.r Ob eeids ngulgeeR uahc edsies arJh gt,li tsi esdnirlalg ochn laurk.n

choD ztrot esd lPsu na inegrloishrafieeusszncvre ngaTe tha er gftelel:ttsse rbeeitAr isdn sua sgnAt ihntc e.ekmmgon ieS tlnloew ehri aFlemnii hticn ilnela ssealn nud sie itnch os douGi lnHz.ree aeDslbh esumnst eerAibrt sau ealutdDnhcs nieerpnisng, dsa eabh hcau gtu enf.iktrionut nathte seleztt rhaJ ieevl sgat rsakMu tEbr.hrdea asD melrbPo awr dme iwadntLr unr, sads ied enstmie nVrluenoges mnogser nsdi, bera auch semorgn tnegeter drw.i mka dnan rde ne,ei ogernm dre sDa its shcwg,ieri da es ieb red nrEet cauh ilve um ieoRutn dnu t.hge its enei ahrte, esehcwr iuGdo .ezHenlr oncsh tgu, ewnn ejmdan tmidnsnsee nzeh nhWoce dbaie nbtoet .re nsoSt se chnti ievl innS mahcen geewn erd .ennpEhilsrea nEi tsewreie oPlebmr ishte der drwLitna ni red ioMvointta rrenesechiutdn eaprgSl huac aatmS,gs atngoSn ndu an iregnea.teF rbeA nru enwgei teescuDh lnolwe ad hucA aBrerdhn erayB eiths sad blrem:oP ebtiArre nvo erhi dnis nthic in erd iatMere .indr nOeh eid Lueet sua med ldnAsua iwr ekien

D ei entsime nearSatsrioeib emnomk mzu hcenileg Hf.o heabn nenei atmSm na ,unetLe die hcis rdiaeeunnrnte gast rhrenaBd rBea.y hDco lrka tis a:uch reW incth vremttiio tsi, kotmm itcnh iwet. es thcni fnroniet,iutk ehnge die Lutee huca ederiw ahcn btotne ahtEbder.r

Weiß oder grün?

Grüner Spargel ist gesund. Symbolfoto
Grüner Spargel ist gesund. Symbolfoto

Gerade, schlank, schneeweiß und mit glatter Spitze - das ist das Idealbild des Spargels. Doch was ist mit dem grünen Spargel? Um das Spargelduo ranken sich einige Mythen, die nicht immer richtig sind.

Keine verschiedenen Pflanzen: Grüner Spargel wächst an der Oberfläche und produziert deshalb den grünen Farbstoff Chlorophyll. Weißer Spargel wächst unter der Erde und bleibt deshalb weiß. Die Pflanze kann die gleiche sein, egal welche Farbe der Stängel später hat.

Grüner Spargel ist gesünder. Zwar enthalten schon die weißen Stangen viele Inhaltsstoffe, zum Beispiel Ballaststoffe, Eisen, Vitamine und Nährstoffe wie Kalzium und die harntreibende Asparaginsäure. Doch der grüne Spargel bildet durch das Sonnenlicht zusätzlich reichlich Vitamin C.

Stress macht holzig: „Wenn es zu kalt ist, wird der Spargel gestresst und bremst das Wachstum“, sagt Landwirt Bernhard Bayer vom Talhof in Neuhausen. An diesen Stellen wird der Spargel dann schnell holzig.

Zucker hilft gegen Bitterkeit. „Ist es dem Spargel zu kalt, zieht sich der Zucker von den Stangen in die Knolle zurück um die Energie dort zu haben“, erklärt Bernhard Bayer. Hat man dann doch mal einen bitteren Spargel erwischt, hilft dagegen etwas Zucker im Kochwasser.

Mit weißer Spitze auf den Thron. In Deutschland ist der weiße Spargel immer noch am beliebtesten. Er ist übrigens auch teurer als grüner Spargel, weil er vor dem Stechen erstmal ausgraben werden muss - grünen Spargel hingegen schneidet man einfach ab. leba