Kirchheimer Umland

Radfahrer müssen umdenken

Momentan müssen Radler aus Richtung Ötlingen die Ludwigstraße noch queren

Rechtzeitig vor Schulbeginn sollten Eltern, deren Kinder die Ludwigstraße als Radverbindung zur Schule nutzen, die Strecke mal abradeln. Speziell im östlichen Teil der Ludwig­straße, also zwischen Paradiesstraße und Lauterstraße, hat sich nach der Sanierung die Radstrecke geändert.

An der Einfahrt zum Lauterbrückle: Von der Ludwigsstraße geht's hier direkt in die Innenstadt.Foto: Jean-Luc Jacques
An der Einfahrt zum Lauterbrückle: Von der Ludwigsstraße geht's hier direkt in die Innenstadt.Foto: Jean-Luc Jacques

Kirchheim. Die Stadtverwaltung rät vor allem Eltern von kleinen Kindern, den Nachwuchs auf die Änderungen hinzuweisen und die neue Situation am besten persönlich unter die Lupe zu nehmen.

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Bisher fuhren alle Radfahrer in diesem Bereich in beiden Richtungen gemeinsam auf der Nordseite der Ludwigstraße – eine Lösung, die sonst nicht gerade üblich ist. Diesen von der Fahrbahn abgetrennten Bereich gibt es seit dem Umbau aber nicht mehr. Vielmehr hat sich die Radwegführung im Rahmen der Sanierung der Lauterstraße in den vergangenen Monaten komplett geändert.

Der Knackpunkt ist die Ampel an der Paradiesstraße. Neu ist nämlich, dass stadteinwärts fahrende Radfahrer, nachdem sie die Ampel überquert haben, gleich die Ludwigstraße queren müssen, und dann, wie üblich im Rechtsverkehr, auf der Südseite der Ludwigstraße bis zur Lauterstraße weiterfahren können. Die Querung der Ludwigstraße an der Paradiesstraße ist allerdings nicht von Dauer. In den Herbstferien ist geplant, auf der Westseite der Ludwigstraße einen Anforderungsknopf zu installieren, der die Fußgängerampel auf Rot schaltet. Auf diese Weise müssen die stadteinwärts fahrenden Radler nicht mehr die Seite wechseln.

Wer stadtauswärts fährt, für den ändert sich nichts – abgesehen davon, dass die abgeteilte, bislang rot markierte Radwegfläche auf der Nordseite der Ludwigstraße weggefallen ist. Sie hat parkenden Autos Platz gemacht.tb