Kirchheimer Umland

Schlierbach hält sich fit

Bewegungsparcours Jung und Alt können sich an den Mehrgenerationenspielgeräten bei der Seniorenanlage Rose in Form bringen. Bei der Einweihung kamen Bürgermeister und Gemeinderäte bereits ins Schwitzen. Von Volkmar Schreier

Halten sich mit Unterstützung von Landschaftsarchitekt Harald Fischer (rechts) an den neuen Geräten fit: Gemeinderat Jochen Maur
Halten sich mit Unterstützung von Landschaftsarchitekt Harald Fischer (rechts) an den neuen Geräten fit: Gemeinderat Jochen Maurer (links) und Bürgermeister Sascha Krötz. Foto: Volkmar Schreier

Wir sind eine aktive Gemeinde und wollen fit bleiben“, sagt Schlierbachs Bürgermeister Sascha Krötz. Und wenn das Publikumsinteresse bei der Einweihung des neuen Schlierbacher Bewegungsparcours ein Gradmesser für die zukünftige Nutzung der Außensportgeräte ist, dann werden die Schlierbacher tatsächlich sprichwörtlich „fit wie ein Turnschuh“ sein.

Insbesondere Anwohner aus der Seniorenanlage Rose können von dem Angebot quasi vor der Haustüre profitieren. Denn nach langer Standortsuche hatte sich der Gemeinderat im Juni darauf verständigt, die sechs so genannten „Mehrgenerationenspielgeräte“ entlang des Fußwegs zwischen Rose und dem „Brückle“ aufzustellen. Nun sind die Geräte im Wert von rund 15 000 Euro endlich aufgebaut. Noch fehlt jahreszeitlich bedingt das Grün um die Geräte herum - Landschaftsarchitekt Harald Fischer, für die Planung der Anlage verantwortlich, ist aber zuversichtlich, dass im Frühjahr die jetzt noch nackte Erde schnell mit blühenden Blumen und Gräsern bedeckt sein wird. Die Samenmischung dafür hat der Gemeinderat Kurt Moll gespendet.

Des Bürgermeisters besonderer Dank ging an die nun in Schlierbach ansässige Firma Elero. Sie hatte die Geräte der Gemeinde quasi zum Einstand gespendet. „Das ist nicht alltäglich, dass eine Firma etwas für das Gemeinwohl machen will“, hob Sascha Krötz das Engagement von Elero hervor. Ein Dankeschön, das Enzo Viola, Geschäftsführer von Elero, gerne annahm, aber nicht überbewertet wissen wollte. „Wir fühlen uns einfach als in Deutschland produzierendes Unternehmen in einer gesellschaftlichen Verpflichtung“, so Viola.

Jung und Alt haben die Geräte dann gleich nach der Einweihung in Beschlag genommen. Dass die körperliche Ertüchtigung durchaus auch mit Anstrengung verbunden ist, hat Bürgermeister Krötz direkt feststellen können. „Beim ein oder anderen Gerät kommt man auch ins Schwitzen.“

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