Kirchheimer Umland

Sie gibt ihren Tieren für immer ein Zuhause

Landleben Birgit Haack-Braun betreibt seit 17 Jahren den Tobelhof in Dettingen. Dass Tiere würdevoll behandelt werden, ist für sie ein Herzensanliegen. Von Antje Dörr

Der Tobelhof liegt etwas abseits der Straße, die hinauf zum Dettinger Friedhof und weiter zum Käppele führt. Vorne auf der Koppel, die mit Obstbäumen bewachsen ist, grasen Pferde. Hinter dem Wohnhaus führt ein vergittertes Tor in den Hinterhof. Dort misten zwei Mädchen den Offenstall der acht Pferde aus, die auf dem Hof von Birgit Haack-Braun leben. Dazu kommen vier Schafe, zwei Hühner, zwei Hunde und einige Nymphensittiche, die in einer geräumigen Voliere um die Wette kreischen.

Birgit Haack Tobelhof Dettingen
Diese beiden Schwestern sind regelmäßig zu Gast auf dem Tobelhof. Möglich ist das in Coronazeiten allerdings nur, weil sie Geschwister sind. Andere Kinder dürfen nur einzeln kommen.

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„Man kann Pferde auch reiten, ohne Gewalt auszuüben“

Zwangsmittel wie Sperriemen oder Ausbinder, die in der klassischen Reitweise zum Einsatz kommen, lehnt Birgit Haack-Braun ab. „Man kann die Pferde auch anders reiten, ohne Gewalt ausüben zu müssen“, sagt sie. Wenn man eine Verbindung zu einem Pferd habe, könne man sie auch frei reiten, ohne Halfter. Birgit Haack-Brauns Töchter, denen insgesamt vier Pferde auf dem Tobelhof gehören, bilden ihre Pferde nach diesem Prinzip aus. An klassischen Reitturnieren können sie so allerdings nicht teilnehmen. Das ist für die Mutter und ihre zwei Töchter allerdings auch nicht erstrebenswert. „Wir wollen das Pferd nicht dazu benutzen, irgendwelche Preise zu gewinnen“, sagt sie.adö