Kirchheimer Umland

Sprung auf die Bundesebene

Film Bei der Videografika im Schwarzwald nahmen Filmautoren aus der Kirchheimer Region teil – und das mit Erfolg.

Region. Die „Chrysanthema“, eine Blumenausstellung in der Schwarzwaldstadt Lahr, dürfte inzwischen verblüht sein, der Erfolg auf der ebenfalls im Schuttertal abgehaltenen Videografika kennt dagegen kein Verwelken. Für Karl-Heinz Kosmalla aus Lenningen-Hochwang hat dieser Herbst-Wettbewerb des Landesverbandes der nicht kommerziellen Filmer sogar den Sprung auf die Bundesebene gebracht. Sein Film „Das kleine Kraftwerk am Mühlkanal“ wurde mit dem ersten Preis belohnt und zugleich zum Bundesfilmfestival Dokumentation weitergemeldet.

Anzeige

Die Freude darüber ist groß, sind doch beim Bundesverband Deutscher Filmautoren Strukturveränderungen im Gange, die es nun schwerer machen, in der filmerischen Bundesliga mitzuspielen. Gute Filme werden nicht fast automatisch weitergemeldet, sondern zum Teil auch nur für die Bundesebene nominiert.

Der Film Club Teck war diesmal nur mit insgesamt zwei Produktionen vertreten. „Die Spielburg“, ein Naturfilm von Josef Pettinger aus Göppingen-Manzen, erhielt einen dritten Preis. Zu einer Weitermeldung beziehungsweise Nominierung hat es leider nicht gereicht. Mit derselben Wertung hatte es Barbara Ruff aus Lenningen zu tun. Die Fotografin gehört zu den Fotofreunden Altbach und war mit ihrer AV-Dialog-Produktion „Black Riders“ zum Wettbewerb angetreten. Es damit bis auf die Landesebene geschafft zu haben, ist ein Erfolg.

Zur sechsköpfigen Jury, die an zwei Tagen insgesamt 36 Filme zu bewerten hatte, zählte unter der Leitung von Lutz Schulze aus Weilheim auch Jürgen Leitz aus Dettingen.Barbara Ibsch