Kirchheimer Umland

Tief gebuddelt beim Spatenstich des Leuchtturmprojekts

Spatenstich bzw. Baubeginn auf dem Hallenbadgelände, Baustelle, Bau, Hallenbad
Spatenstich auf dem Kirchheimer Hallenbadgelände. Foto: Carsten Riedl

Der Baggerbiss hat schon lange vor dem offiziellen Spatenstich auf dem Areal des einstigen Hallenbad-Geländes in Kirchheim ordentliche Arbeit geleistet. Nur strahlende Gesichter waren in der Abendsonne an der großen Baugrube in der Friedrichstraße zu sehen. In etwa zwei Jahren sollen 17 Reihenhäuser, 28 Eigentumswohnungen und zwei Gewerbeeinheiten fertiggestellt sein. „Das ist die größte Wohn-Baustelle Kirchheims, bevor sie 2019 vom Steingau-Quartier abgelöst wird“, erklärte Hans-Peter Birkenmaier (rechts im Bild) von der gleichnamigen Wohnbau-Firma. Die Gebäude werden in Hybrid-Bauweise erstellt. Das heißt: Decken und Wände werden massiv in Stahlbeton - der Beton ist Recyclingmaterial - und Mauerwerk gebaut. Holzständerbauweise charakterisiert die Außenwände, die teilweise auch mit Holz bekleidet sind. „In den 60er-Jahren war das Hallenbad etwas Besonderes, jetzt entsteht an gleicher Stelle wieder etwas Besonderes“, ist Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker überzeugt. Junge Familien werden hier einziehen. Den Mittelpunkt des Komplexes bildet die Quartiergasse, die bewusst Raum für Begegnungen schaffen will. ih/Foto: Markus Brändli


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