Kirchheimer Umland

Über 28 000 Stunden harte Arbeit beim THW

Ehrenamt Beim Ortsverband des THW lief es rund. Auch der neue Radbagger kam zum Einsatz.

Der neue Bagger war oft im Einsatz. Foto: pr
Der neue Bagger war oft im Einsatz. Foto: pr

Kirchheim. Eine stolze Bilanz zieht der Kirchheimer Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) zum Jahresende: Über 28 000 Arbeitsstunden, davon 21 700 durch die Aktiven und 6 300 durch die Jugend, wurden geleistet. Sieben neue Helfer sind nun Teil des Ortsverbandes. Zudem ist die Jugend gewachsen: 18 junge Helfer verstärken die beiden Jugendgruppen, wobei zwölf davon von den Jüngsten, den „Minis“, gekommen sind, nachdem sie die Altersgrenze von zehn Jahren erreicht hatten. Gleichzeitig sind dreizehn neue Minis zu den Jüngsten dazugestoßen. Seit September sind zwei „Bufdis“ im Ortsverband tätig. Sie unterstützen zum einen die Ehrenamtlichen in der Verwaltung, sind aber auch nach ihrer Grundausbildung als aktive THW-Helfer in den einzelnen Einheiten eingesetzt.

Das THW hat sieben Einsätze in der Region gehabt, bei vier davon kam der neue Radbagger zum Einsatz. Bei mehreren regionalen und länderübergreifenden Wochenend-Ausbildungen und -Übungen konnten die einzelnen Kirchheimer Fachgruppen ihr Können beweisen und die Zusammenarbeit und Kommunikation mit anderen Fachkräften und Rettungsdiensten erproben. „Das hat immer richtig gut geklappt und allen Spaß gemacht“, lobte Mario Zirlik, stellvertretender Ortsbeauftragter, seine Kameraden.

Weiterhin ein großes Problem sind jedoch die zu kleinen Räumlichkeiten bei einem stärke- und ausstattungsmäßig wachsenden Ortsverband. Dabei spielt das sogenannten Rahmenkonzept eine Rolle, mit dem sich das THW für die veränderten Gefahrenlagen, wie etwa zunehmende Extremwetterlagen, wappnet. In Folge des Konzeptes wurde die Fachgruppe für Notversorgung und Notinstandsetzung eingeführt. Die Planungen für eine größere Unterkunft sind bereits angelaufen.

Anlass zur Zufriedenheit gab auch die Vereinskasse. Für die THW-Helfervereinigung gab Schatzmeister Rainer Stephan einen Finanzbericht zum Besten. Mit Spenden konnte sich der Förderverein des THW eine neue Mastaufsatzleuchte, also modernste Lampentechnik, besorgen.

Ein besonderes Lob ging bei dieser Versammlung an Gerhard Köhrer und Alfred Stutz. Die beiden Helfer und Mitstreiter sind seit Anfang der 1970er-Jahre auf vielfältige Weise ehrenamtlich tätig. pm

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