Kirchheimer Umland

Unvergleichlich: Sunrise-Fliegen

Die Fliegergruppe Wolf Hirth hat das Wochenende nach der Sonnenwende für ein „Sunrise-Fliegen“ genutzt. Um 4.53 Uhr straffte sich das Seil der Startwinde zum ersten Mal, und der Doppelsitzer mit der Kennung K7 - K für Kirchheim - hob die zweiköpfige Besatzung in den morgenroten Himmel über der Hahnweide. Nur drei Minuten später brüllte der Windenmotor erneut auf, und die Crew des zweiten Doppelsitzers K5 begann ihren Kurztrip an den Rand der Dämmerung. Da die Piloten so früh noch keine thermischen Aufwinde zum Höhengewinn nutzen konnten, blieb es bei Platzrunden von fünf bis sechs Minuten. Das tat dem Spaß keinen Abbruch. „Die Stimmung am Morgen ist einfach unvergleichlich“, sagt Flugschülerin Sabrina Brenner, die sich um 3.30 Uhr mit ihren Kameraden auf dem Flugplatz getroffen hatte, um alles vorzubereiten. Sogar zwei Fluglehrer hatten sich bereit erklärt, weit vor Beginn ihrer Dienstzeit mit ihren Schützlingen in die Luft zu gehen. Um neun Uhr gab‘s ein Frühstück zur Belohnung.Lars Reinhold/Foto: Sabrina Brenner


Anzeige