Kirchheimer Umland

Vor 25 Jahren war die Jahreswende kalt und frostig

Foto: Carsten Riedl

Unter extremen Minustemperaturen und Eisregen sind die Menschen vor 25 Jahren in Baden-Württemberg ins neue Jahr gestartet. Mit bis zu Minus 25 Grad in Sachsen-Anhalt war das der frostigste Jahreswechsel, den Deutschland seit langem erlebt hat. Der Winter wurde für einige zur tödlichen Bedrohung: „Kältewelle fordert schon 120 Opfer“, berichtete der Teckbote in seiner Ausgabe von 1997 und bezog sich damit auf Europa. Aber auch in Deutschland waren mindestens 20 Erfrorene aufgrund der Extremtemperaturen zu beklagen. In Stuttgart hatte die Schifffahrt Probleme, da der Neckar mit einer vier Zentimeter dicken Eisschicht zugefroren war. Trotz der Kälte sah es auf den Skipisten der Schwäbischen Alb nicht vielversprechend aus. Statt einer weichen Schneedecke glichen die Abfahrten eher einer glatten Eisbahn. Nach zwei Nächten mit leichtem Schneefall konnten sich alle Wintersportler allerdings auf Skivergnügen in Donnstetten und Westerheim freuen. Zumindest die Hartgesottenen, die das Haus bei Temperaturen von mindestens minus 12 Grad noch verlassen wollten. Dieses Jahr kann man das Skifahren auf der Schwäbischen Alb über Silvester vergessen. Auf der Hochfläche werden Wintersportler von grünen, verregneten Wiesen begrüßt. Temperaturen von 15 Grad in Kirchheim und Umgebung laden eher zu einem entspannten Grillabend ein. sk

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