Kirchheimer Umland

Vor 25 Jahren wurde sogar in Stuttgart gerodelt

im Archiv geblättert, Winter vor 25 jahren

Schlittenfahren in Stuttgart – kein Problem vor 25 Jahren: „Der Traum von weißen Weihnachten wurde wahr“, titelte der Teckbote in seiner Ausgabe vom 27. Dezember 1996. Nicht nur die Albbewohner, sondern sogar die wenig schneeverwöhnten Hauptstädter genossen bei Temperaturen von minus 8,5 Grad die weiße Pracht und packten die Schlitten aus. Auf der Albhochfläche hätten es ruhig noch ein paar Zentimeter mehr sein dürfen. Die Schneebegeisterten machten sich trotzdem in Scharen auf die Suche nach den besten Skipisten, während unten im Tal eher ruhige Spaziergänge angesagt waren. Den traditionellen Stau, der zum Wintersport gehört, gab es damals schon. In diesem Jahr blieb es wie so oft beim bloßen Traum von weißen Weihnachten: Anstatt rodeln zu gehen, konnte man sich vor allem in einer Sportart üben: Autoscheiben freikratzen. Einen Vorteil gab es immerhin: Die eisige Kälte hatte an den Feiertagen ein Ende. Für den Start ins neue Jahr sagen die Wetterfrösche Rekordtemperaturen voraus. Bei fast schon karibischen 15 Grad denkt der eine oder andere an Sommerurlaub. Zum Anstoßen empfiehlt sich Tequila Sunrise statt Glühwein.  sk

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