Kirchheimer Umland

Warnsignale sind Selbstverletzungen, Alkohol und die Abwendung von den Menschen

„Wer von Selbsttötung spricht, tötet sich nicht“, heißt es allgemein. Doch Erfahrungen zeigen, dass die meisten Menschen, die über einen Suizid nachdenken, versteckte oder offene Signale aussenden, mit denen sie anderen ihre Absicht indirekt mitteilen wollen. Warnsignale gibt es viele: Eine plötzliche Leistungsverweigerung, egal ob in Beruf und Schule oder in der Freizeit zählt dazu. Wendet sich ein Mensch von seinen engen Bezugspersonen ab und kaum noch Gesprächsbereitschaft oder Interesse an Dingen zeigt, die sein Umfeld betreffen, ist das ein Warnsignal. Auch der plötzliche Rückzug aus Beziehungen zählt dazu. Ebenso Selbstverletzungen, die Flucht in Alkohol oder Tablettenmissbrauch, veränderte Essgewohnheiten können Indiz sein. Häufen sich diese Anzeichen, weist das aus Erfahrung der Mitarbeiter vom Arbeitskreis Leben auf eine suizidale Problematik hin. „Dann wären Hilfsangebote wichtig“, rät der AKL. Auch Nahestehende oder Angehörige eines Menschen mit Suizidgedanken können sich an die Arbeitskreise wenden. Weitere Informationen rund um die Angebote des Arbeitskreises Leben sowie zum Thema selbst gibt es im Netz unter www.ak-leben.de. mo


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