Kirchheimer Umland

Wo die Eisblumen wachsen und jeder eine Gabe hat

Foto: Elise Czaja
Foto: Elise Czaja

Büchertipp In „Rat der Neun“ entführt Veronica Roth, die bekannt für die „Divergent“-Reihe ist, ihre Leser in eine fremde Galaxie. Es ist der erste Band einer spannenden Dilogie, ein künstlerisches Werk, das aus zwei selbstständigen Teilen besteht. Hier ist alles miteinander verbunden. Denn der Fluss des Stroms erfasst jeden Planeten und jeden Menschen und verleiht ihnen einzigartige Fähigkeiten. Der Planet Thuve ist zur Hälfte eiskalt und tödlich, doch seine Bewohner sind ein sanftes Volk. Dort lebt Akos, der Sohn des Orakels von Thuve. Seine Fähigkeit ist es, den Fluss für jeden unterbrechen zu können. Akos hatte eine glückliche Kindheit, die allerdings ein jähes Ende findet, als die Orakel der restlichen Planeten sein Schicksal öffentlich machen. Er muss im Dienst der Königsfamilie der Shotet sterben.Die andere Hälfte von Thuve ist wärmer. Dort leben die starken Shotet, die einen immerwährenden Krieg gegen Thuve führen. Als ihr Schicksal bekannt wird, fürchtet auch die Shotet Prinzessin Cyra um ihr Reich. Sie soll die Grenze nach Thuve überqueren. Doch ihr blutrünstiger Bruder, König Ryzek, sieht das gänzlich anders. Er lässt Akos und seinen Bruder Eijeh entführen. Um diesen zu retten, hat Akos keine andere Wahl, als sich Ryzek zu fügen. Unter Cyras Haut wandeln die Schatten des Stroms, die sich in Schmerzen für sie und alle, die sie anfasst, äußern. Sie ist Ryzeks stärkste und grausamste Waffe. Doch wenn Akos sie berührt, ist sie zum ersten Mal, seit der Fluss des Stroms sie erfasst hat, schmerzlos. Um Eijeh zu retten und Ryzek aufzuhalten, haben Akos und Cyra kaum eine Wahl. Sie müssen entweder zusammenarbeiten und vielleicht siegen, oder gegeneinander kämpfen und dadurch sicher verlieren. Elise Czaja


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