Kirchheimer Umland

Wohnungen gesucht

Nach spätestens zwei Jahren in der Erstunterbringung oder wenn sie Asyl bekommen haben, sollen die Flüchtlinge raus aus den Unterkünften – rein in die sogenannte Anschlussunterbringung. Dafür sucht der AK Asyl dringend Wohnungen in Dettingen und Umgebung. Wenn die Flüchtlinge nämlich auf dem freien Wohnungsmarkt nicht fündig werden, wird ihnen eine Unterkunft vermittelt – unter Umständen auch in einem anderen Ort. Ursula Raichle möchte das verhindern: „Für diejenigen, die hier schon Arbeit haben, wäre das sehr schwierig. Und es gibt hier ja Leerstand.“ Außerdem würden die Flüchtlinge auch in der Anschlussunterbringung weiter unterstützt und betreut werden. Die Unterkünfte können quasi alles sein: Ein Bett in einer WG, eine eigene Mietwohnungen oder ein Zimmer bei einer Familie. „Natürlich helfen die Jungs auch im Haushalt oder bei der Gartenarbeit“, fügt Raichle hinzu. Und ein Plakat ergänzt: „Kehrwoche ist für uns kein Problem!“mona


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