Lenninger Tal

Appelle zur Flüchtlingsaufnahme

Lenningen. „Eine der Zukunftsaufgaben ist, in unserem Gemeinwesen Flüchtlinge unterzubringen“, sagte Landrat Heinz Eininger in seiner Rede anlässlich der Verpflichtung von Lenningens Bürgermeister Michael Schlecht. „Das Karussell wird sich in den nächsten ein, zwei Jahren deutlich schneller drehen.“ Die Integration bekomme man nur gemeinsam hin, erklärte der Landrat. „Wenn die Prognose stimmt, haben wir bis zum Jahresende knapp 4 000 Flüchtlinge. „Ich bitte Sie, dass Sie sich dieser Aufgabe aktiv zuwenden”, so lautete der Appell Einingers an die Bürger.

Bürgermeister Schlecht bekannte: „Die Unterbringung von Asylbewerbern brennt uns unter den Nägeln.” Verwaltung und Gemeinderat seien für eine dezentrale Lösung mit kleinen Gruppen. Damit schaffe man eine höhere Akzeptanz. Ob die Sammelunterkunft in der Au in Oberlenningen komme oder nicht, sei eine Frage von Alternativen. „Bitte prüfen Sie, ob sie geeigneten Wohnraum zur Verfügung stellen können und unterstützen Sie Landkreis und Gemeinde bei dieser Herkulesaufgabe”, so Schlecht. ank


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