Lenninger Tal

Bikepark nimmt Form an

Owener Anlage für Anfänger und Fortgeschrittene im Bau

Schweres Gerät ist im Owener Gewann Äule angerückt. Wo Dirtbiker demnächst ihre ­Sprünge vollführen, wird derzeit kräftig gebuddelt. Ende der Woche wird der Parcours ­größtenteils modelliert sein.

Bikepark in Owen - Baustelle
Bikepark in Owen - Baustelle

Owen. Der lange Atem der Owener Jugendlichen zahlt sich aus: Jahre, nachdem sie das erste Mal bei Bürgermeisterin Verena Grötzinger auf der Matte standen, erfüllt sich der Wunsch Jugendlicher nach einem Bikepark.

Das Terrain im Gewann Äule, unweit des Lauterhofs, hat sowohl geübteren Fahrern als auch Anfängern etwas zu bieten: Ob „Doubles“, bei denen man von einem Hügel zum nächsten mit Sprüngen eine Kuhle überwinden muss, oder „Tables“ – die Hindernisse haben je nach Kurs unterschiedliche Höhen. Der einfacheren „Line“ schließt sich ein ebenfalls aus Erde modellierter Pumptrack an, in dem man sich durch Verlagerung des Gewichts mit seinem Rad vorwärts bewegt.

Die heute 14- bis 15-jährigen Jugendlichen hatten das vor zwei Jahren initiierte Owener Jugendforum genutzt, um ihr Ansinnen zu konkretisieren. Langwierige Verhandlungen Verena Grötzingers mit der Naturschutzbehörde, mit Grundstückseigentümern und Angrenzern folgten. Die Pläne mussten ausgearbeitet werden. Im Sommer schließlich standen die Zeichen für den Bau des ­Bikeparks auf einer zehn Ar großen Fläche in der Nähe des Sportplatzes auf Grün. Das Projekt, das sich über Spenden finanziert, kostet 4 000 Euro.

„Ende der Woche müsste das Gelände modelliert sein“, sagt Bauleiter Timm Hoffmann, der mit dem Bagger selbst durch die Erde pflügt und Starthügel sowie Rampen anhäuft. Den Feinschliff werden die Jugendlichen der Anlage anschließend mit Schaufeln selbst verpassen.

Im Gewann Äule in Owen wird Erde bewegt. Dort entsteht ein Bikepark, den Jugendliche schon lange auf dem Wunschzettel haben.Foto
Im Gewann Äule in Owen wird Erde bewegt. Dort entsteht ein Bikepark, den Jugendliche schon lange auf dem Wunschzettel haben.Foto: Jean-Luc Jacques
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