Lenninger Tal

„Cool, dass der Traum vom Bikepark in Erfüllung geht“

Owener Jugendliche freuen sich auf das modellierte Gelände im Gewann Äule

Die Geduld der Owener Jugendlichen hat sich gelohnt: Schon fünf Jahre wünschen sich einige der heute 14- oder 15-Jährigen einen Bikepark. Sie freuen sich, dass sie zur Ausübung ihres Hobbys bald nicht mehr so weit ­fahren müssen.

Owen. Schon seit der dritten Klasse träumt Timon von einem Bike-Park. „Früher haben wir im Wald Schanzen gebaut, aber die wurden uns immer kaputt gemacht“, erinnert sich der 15-Jährige, der sich gerne mit seinen Freunden „zum Rumfahren“ trifft. Der Wunsch, einen Bikepark zu bekommen, veranlasste ihn dazu, sich vor zwei Jahren mit anderen beim Jugendforum für eine Anlage in Owen stark zu machen.

„Das ist schon toll, dass es jetzt mit dem Bikepark klappt“, sagt der 14-jährige Hannes, der erzählt, dass seine Freunde alle das gleiche Hobby teilen. „Sonst gibt es für uns hier ja nix“, lautet sein Argument. Um präpariert zu sein, wenn der Bikepark steht, will er Nägel mit Köpfen machen und sich ein BMX-Rad kaufen.

In Besitz eines solchen ist Falk bereits. Mit dem Rad ist er seither auch in Skaterparks unterwegs. Er macht sich schon Gedanken darüber, wie er und seine Kumpel sich beim Bau des Bikeparks und bei der anschließenden Pflege einbringen können. „Wir können schippen, ein bisschen was erneuern und den Müll wegbringen“, so lauten seine Überlegungen.

„Es hat schon eine Weile gedauert, bis der Bikepark realisiert wird“, meint Christoph. Irgendwann sei das Projekt fast in Vergessenheit geraten. „Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich gehört habe, dass was geht“, sagt er. Klasse fand er auch, von der Stadt in die Planung einbezogen worden zu sein.

Für seine Hobbys Downhill und Freeride nimmt Frieder, der wie die meisten seiner Freunde die achte Klasse besucht, seither weite Wege in Kauf: „Ich fahre öfter nach Bad Wildbad“ erzählt er. Auch der Bikepark in Unterensingen lockt ihn. „Es ist cool, dass der Traum vom Bikepark jetzt in Erfüllung geht.“ Wie Frieder finden auch die anderen, dass sich der lange Atem in jedem Fall gelohnt hat.

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