Lenninger Tal

Das Leben in naturnahen Gärten

Der Verein für naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung und des Landesverbands Bayern des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland zeigen im Naturschutzzentrum eine Ausstellung.

Lenningen. Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb zeigt von Sonntag, 22. Mai, bis 4. September die Sonderausstellung „Naturnaher Garten – Leben wieder leben lassen“. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, biologische Vielfalt im privaten Wohnumfeld, in den Gärten sowie in Kommunen und Städten wieder in den allgemeinen Fokus zu rücken und Anregungen zum Umdenken anzubieten. Die Schönheit des Lebens in naturnahen Gärten wird in großformatigen Bildern präsentiert, informative und manchmal auch nachdenklich stimmende Texte motivieren zum Nachdenken.

Auf zahlreichen Tafeln und Postern wird der Lebensraum naturnaher Garten mit den dort vorkommenden Insekten vorgestellt.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet am 22. Mai von 14 bis 15 Uhr der Vortrag „Vielfalt im Naturgarten“ statt. Kerstin Lüchow von der Bundesgeschäftsstelle Naturgarten wird in ihrem Vortrag die Problematik der Umweltzerstörung durch Klimawandel, Wirtschaftskrisen, Gentechnik und Atomkraft sowie den Verlust biologischer Vielfalt aufzeigen, ebenso die gesellschaftlichen und persönlichen Möglichkeiten. Ein Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt kann die Anlage von Naturgärten sein. Mit heimischen Wildpflanzen, ökologischen Baumaterialien und naturnaher Pflege werden diese Gärten zu wichtigen Rückzugsgebieten für Pflanzen und Tiere.

Der Eintritt ins Naturschutzzentrum ist wie immer kostenlos. Seit dem 1. Mai gelten wieder die längeren Öffnungszeiten, dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr. pm

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