Lenninger Tal

Der Haushalt ist nicht ausgeglichen

Symbolbild

Haushalt Die dicksten Brocken bei den Ausgaben sind der Grunderwerb im Sanierungsgebiet Oberlenningen beziehungsweise Scheufelen-Ost mit insgesamt 1,4 Millionen Euro. 845 000 Euro fließen in die Sanierung oder Erweiterung von Kindergärten. 190 000 Euro sind für die neuen Grabanlagen auf den Friedhöfen vorgesehen. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben für Einzelmaßnahmen auf 4,2 Millionen Euro. Die Zuschüsse betragen 655 000 Euro.

Das ordentliche Ergebnis fällt mit knapp 1,3 Millionen Euro im Jahr 2020 negativ aus. Damit ist der Haushalt nicht ausgeglichen. Als Gründe nennt der Kämmerer Rudolf Mayer den hohen Unterhaltungsaufwand und die zu erwirtschaftenden Abschreibungen. Der laufende Betrieb benötigt einen Zuschuss in Höhe von 313 000 Euro. Die Liquidität, also die bisherige Rücklage, sinkt im Laufe des Jahres von 13,55 Millionen auf 9,7 Millionen Euro. Anfang 2023 ist sie voraussichtlich auf rund 5 Millionen Euro abgeschmolzen. Eventuell braucht es Kredite.

Der Haushalt 2020 wird Rat und Verwaltung länger beschäftigen: Am 4. Februar beziehen die Wählervereinigungen Stellung, es folgen Diskussionen in den Ortschaftsräten, im Verwaltungs- und Finanzausschuss und am 18. Februar im Gemeinderat. Endgültig verabschiedet wird der Etat am 17. März. ank

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