Lenninger Tal

„Der ist ja netter, als er aussieht“

Schulprojekt Viertklässler aus dem Lenninger Tal recherchieren gemeinsam über den Erfinder der Glühlampe.

Experimente mit dem Stromkreis.
Experimente mit dem Stromkreis.

Lenningen. Mit einem Lernabenteuer im Internet beginnt der Schultag der Grundschüler aus Schopfloch, Erkenbrechtsweiler, Oberlenningen, Unterlenningen und Owen. An diesem Tag sind sie nicht, wie gewohnt, in ihren eigenen Schulen, sondern in den Computerräumen der Werkrealschule Lenningen. Es ist Viertklässlertag.

Ein Steckbrief mit dem Bild eines etwas mürrisch dreinblickenden Thomas Alva Edison führt die Kinder zum Thema des Tages. Edison und seine Erfindungen, speziell die der Glühlampe, stehen im Fokus.

Mit einer angeleiteten Internetsuche konnte jedes Kind selbstständig im Netz recherchieren und die Ergebnisse im eigenen Arbeitsordner festhalten. Bemerkenswert, wie schnell auch Schüler, die wenig Erfahrung am Computer hatten, die Informationen finden konnten. Ein Edison-Quiz half jedem Kind, sein Wissen zu prüfen. Zum mürrisch dreinblickenden Edison reifte die Erkenntnis: „Der ist ja netter, als er aussieht.“

Im Technikraum gab es anschließend Gelegenheit, die Internetrecherche in der Praxis zu erproben. Bei mehreren Versuchen konnten die Funktion der Glühlampe und des Stromkreises erforscht werden. Es war allen Teilnehmern möglich, einen eigenen elektrischen Stromkreis herzustellen - unter den wachsamen Augen der Lehrer. Es wurden Schaltpläne gefertigt, elektrische Bauteile gesteckt, Kabel geschnitten, gezogen, verlegt und elektrische Kontakte gelötet. Die Grundschüler arbeiteten eifrig.

Das Projekt Edison ging dann dem Ende zu: Mit einem Film zur Herstellung, dem Aufbau und der Funktion der elektrischen Glühlampe wurden die Kinder nach Hause geschickt. Für viele von ihnen hatte Thomas Edison am Viertklässlertag etwas „Licht ins Dunkel“ gebracht. pm

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