Lenninger Tal

Dinkelvollkornmehl peppt Haselnussplätzchen auf

Im Grunde mag ich es an Weihnachten traditionell. Die in der Familie überlieferten Rezepte von Christstollen und schlesischem Pfefferkuchen liebe ich. Doch dieses Jahr habe ich unter all den anderen Plätzchen etwas Neues ausprobiert. Das Experiment ist geglückt. Wenn Mürbteig- und Biskuitböden mit frisch gemahlenem, feinem Dinkelmehl schmecken, warum eigentlich nicht auch die ein oder anderen Weihnachtsplätzchen? Also habe ich die Getreidemühle angeworfen und die „allerbesten Haselnussplätzchen“ - ursprünglich ein Thermomix-Rezept - nur zur Hälfte mit hellem Weizenmehl und zur Hälfte mit Dinkelvollkornmehl gebacken. Und siehe da: Der etwas herbere Geschmack passt wunderbar zu den knackig-nussigen Plätzchen. Auch Spitzbuben schmecken übrigens mit einem Teil Vollkornmehl lecker. Bei der Kuvertüre für die Haselnussplätzchen greife ich zur zartbitteren Variante. Genauso geht aber Vollmilchschokolade.

Zutaten: 200 g ganze Haselnüsse, 100 g Puderzucker, 250 g Butter, 125 g Mehl, 125 g frisch gemahlenes Dinkelvollkornmehl, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 50 bis 100 g Kuvertüre.

Zubereitung: Die Haselnüsse grob mahlen oder hacken. Beiseite stellen. Puderzucker, Butter, Mehl, Salz und Vanillezucker zu einem krümeligen Teig verarbeiten, die Haselnüsse dazugeben und alles verkneten. Den Teig zu rund drei Zentimeter dicken Rollen formen und verpackt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. Teig in Scheiben schneiden (1 cm) und bei 175 Grad Ober-/Unterhitze in 15 Minuten backen. Die Kuvertüre schmelzen, eine Gabel eintauchen und über den dicht ausgelegten Plätzchen schwenken. Mit etwas Übung entstehen so feine Streifen.Anke Kirsammer

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