Lenninger Tal

Feierlich ins Amt eingesetzt

Kirche Matthias Arnold ist der neue evangelische Pfarrer in Grabenstetten. Er tritt an die Stelle von Siegbert Betz.

Pfarrer Matthias Arnold mit Familie bei seiner Einsetzung.
Pfarrer Matthias Arnold mit Familie bei seiner Einsetzung.

Grabenstetten. Die pfarrerlose Zeit in der Albgemeinde Grabenstetten hat nur kurz gedauert. Erst im Mai hatte sich Pfarrer Siegbert Betz mit seiner Familie verabschiedet und bereits kurz danach war der neue Pfarrer gefunden: Matthias Arnold ist vom Oberkirchenrat auf die Pfarrstelle ernannt worden und am vergangenen Sonntag fand seine feierliche Amtseinsetzung unter reger Beteiligung der Kirchengemeinde statt.

Im Gottesdienst, der musikalisch von den verschiedenen Chören der Gemeinde gestaltet wurde, nahm Dekan Michael Karwounopoulos aus Bad Urach die Investitur vor. Er ermutigte den neuen Pfarrer „sich nicht über das zu definieren, was die Leute vom Pfarrer erwarten, sondern was Gottes Auftrag ist: als von Jesus Beauftragter das Evangelium zu verkündigen“.

Die Gemeinde ist ein Ruderboot

In seiner ersten Predigt verglich Pfarrer Arnold eine Gemeinde mit einem Ruderboot, in dem die Kräfte und Gewichte gut verteilt sein müssen, dass das Boot vorankommt und nicht kentert.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand die Begrüßung der Pfarrfamilie, zu der die Ehefrau Marie-Lisa und die Kinder Elias und Emanuel gehören, statt. Karin Bauer, Vorsitzende des Kirchengemeinderats, hieß die Pfarrfamilie willkommen. Sie hatte selber einen großen Teil der Gemeindearbeit in der pfarrerlosen Zeit zu tragen.

Ebenso herzlich war die Begrüßung durch Bürgermeister Roland Deh, der die Vorzüge seiner Gemeinde beschrieb. Die Kinder der Jungschar und die Konfirmanden hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen: Zu jedem Buchstaben des Namens des neuen Pfarrers gab es ein Geschenk mit entsprechender „Erklärung“. Dabei wurde deutlich, dass man sich in diesem Alter vor allem einen „coolen Pfarrer“ wünscht. Auch die Mitglieder des Kirchengemeinderats brachten Geschenke und Nachbarpfarrer Daniel Mangel überreichte einen Korb von Lebensmitteln von der Alb für die erste Zeit nach dem Umzug. Bei vielen Gesprächen und Begegnungen kam an diesem Nachmittag zum Ausdruck, dass die Gemeinde auf die Begegnungen mit dem neuen Pfarrer in den kommenden Wochen sehr gespannt ist. pm

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