Lenninger Tal

Flüchtlinge kommen aus Dettingen

Asyl Die Gemeinschaftsunterkunft in Oberlenningen wird mit Menschen belegt, die bislang in einer Zelthalle wohnen.

Lenningen. 84 Asylbewerber ziehen voraussichtlich Mitte Januar in der Höllochstraße 6 in Oberlenningen ein. Wie Bürgermeister Michael Schlecht mitteilt, handelt es sich um die Flüchtlinge, die bislang in einem Notzelt in Dettingen leben. Sie stammen überwiegend aus Gambia und Afghanistan. Noch ist nicht ganz sicher, wer genau aus Dettingen übersiedelt. „Es soll sozialverträglich ablaufen“, sagt Schlecht. Unter den Flüchtlingen sind Menschen, die einen Job haben oder eine Schule besuchen. Gewährleistet werden soll, dass sie weiterhin vernünftig an ihren Arbeitsplatz beziehungsweise zum Unterricht kommen.

„Die Dettinger konnten mit der Gruppe gut umgehen“, so Schlecht. Dennoch möchte er mit Bürgermeister Rainer Haußmann Kontakt aufnehmen. Um die Betreuung gut hinzubekommen, sollen in Lenningen Ehrenamtliche gewonnen werden. Dazu ist Anfang Februar eine öffentliche Sitzung des Helferkreises und der Gemeinde geplant.

Weil sich der Zuzug von Flüchtlingen im Landkreis derzeit verringert, muss Lenningen bis Ende 2017 nur 115 Plätze für die vorläufige Unterbringung schaffen. Bisher ging die Verwaltung von 156 aus. Mit den vorhandenen Plätzen sei die Gemeinde ein „Übererfüller“, so Bürgermeister Michael Schlecht.Anke Kirsammer

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