Lenninger Tal

Freude auf die erste Trauung

Corinna Schubert und Stefan Opferkuch beginnen ihre Ausbildung in Dettingen und Oberlenningen. Sie berichten von ihren Gründen, Vikare zu werden.

Corinna SchubertStefan Opferkuch
Corinna SchubertStefan Opferkuch

Ist Vikar für Sie Berufung?

CORINNA SCHUBERT: Ich bin mit der Kirche im Ostfriesland und Hannover aufgewachsen. Als Pfarrerstochter bekommt man vieles mit. Ich fühle mich berufen, Seelsorgerin zu sein.

STEFAN OPFERKUCH: Ich bin säkular aufgewachsen. Mir waren Kirche und Glaube schon während meiner Kindheit in Ulm immer wichtig. Die Berufung sehe ich darin, meine Gedanken den Menschen in den Gemeinden näherzubringen.

Was würden Sie an der Kirche verändern?

SCHUBERT: Die Kirche verändert sich bereits. Die Gemeinden werden durch Zusammenlegung vergrößert und damit ändert sich auch das Berufsbild des Pfarrers. Ich versuche, diesen Änderungen Rechnung zu tragen.

OPFERKUCH: Ich will mit Änderungen nichts überstürzen. Erst mal Ausschau halten, was da ist, wie die Situation ist.

Auf was freuen Sie sich am meisten?

SCHUBERT: Auf die erste Trauung. Im Gegensatz zu einer Beerdigung, bei der meist für den gemeinsamen Weg mit den Hinterbliebenen nicht viel Zeit bleibt, kann ich bei den Ehevorbereitungen zwei sich liebende Menschen auf ihrem Weg begleiten.

OPFERKUCH: Ich freue mich auf den ersten selber gestalteten Sonntagsgottesdienst. Es wird bestimmt spannend, die Lieder auszusuchen, die Predigt passend zum bestimmten Sonntag zu verfassen.

Mit welchen Erwartungen treten Sie ihren Dienst an?

SCHUBERT: Ich wünsche mir das gute Gespräch mit den Menschen in Oberlenningen. Das gegenseitige Verständnis und die herzliche Aufnahme in der Gemeinde sind die Basis für eine erfolgreiche Seelsorge.

OPFERKUCH: Ich bin in Dettingen schon herzlich willkommen geheißen worden. Für mich sind das gegenseitige Zuhören und Verstehen wichtig. Foto: Thomas Krytzner

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