Lenninger Tal

Furiose Bläserklänge vor der großen Kulisse an der Owener Marienkirche

Konzert 400 Besucher lauschten dem Abendgruß des CVJM-Posaunenchors.

Foto: pr

Owen. Mit einem bewegenden Konzertabend haben der CVJM-Posaunenchor Owen, sein neu gegründetes Jugendensemble „Young Teck Brass“ sowie die Jungbläsergruppe vor der Kulisse der Marienkirche einen Musikalischen Abendgruß gestaltet. Das rund 90-minütige Programm begeisterte das zahlreich erschienene Publikum. Mit dem Auftaktstück „A Sign for Freedom“ setzte der Hauptchor gleich zu Beginn ein musikalisches Ausrufezeichen. Die dramatischen Schlußtakte legten die Spur für einen frühsommerlichen Konzertabend voller Abwechslung und Schwung.

Der anschließende Auftritt der Jungbläsergruppe „Blechfetzer“ unter der Leitung von Deborah Kurfeß, Andreas Däschler und Alexander Barner ließ aufhorchen. Mit den Liedern „Komm Herr segne uns“ und „Dankt dem Herrn“ erneten sie großen Applaus.

Mit Spannung erwartet – der anschließende erste Auftritt der Jugendformation „Young Teck Brass“ – ein neu gegründetes Projektensemble des Owener Posaunenchores: Mitten in der Pandemie war die Idee entstanden, Bläserinnen und Bläser bis maximal 25 Jahren aus den verschiedenen Jugendgruppen zu einem Ensemble zu vereinen. In knapp drei Monaten ist es Marvin Essig und Daniel Däschler gelungen, ein spielstarkes Team von über 20 jugendlichen Musikerinnen und Musikern zu formieren. Mit „High Hopes“ und „Crazy“ gelang der Formation ein begeisternder Auftritt, der großen Anklang fand. Ein Feiert 5 – Lobpreis – Medley aus der Feder von Marvin Essig und der zeitlose Klassiker „The Entertainer“ beschlossen den gelungenen Auftritt von „Young Teck Brass.“

Im Anschluss hielt Michael Püngel von der Landesstelle des EJWue einen kurzen geistlichen Impuls. Passend dazu intonierte der Hauptchor „Moments“, eine gefühlvolle Ballade von Elisabeth Fessler. Mit „Movie Milestones“, einem Medley der schönsten Filmmelodien von Hans Zimmer, kam nun Kinofeeling in den Owener Kirchhof. Die beiden Trompetensolisten Johannes Munk und Nick Reichow überzeugten genauso wie Sven Neuffer, Erik Schmid und Markus Huber an Schlagzeug, Pauken und Percussion. Hörner schmetterten das Hauptmotiv aus „Gladiatior“, Trompeten ließen „Madagascar“-Motive hören. Rainer Däschler steuerte den Hauptchor zielsicher durch das Konzertwerk ehe ein fulminanter „Pirates oft the Carribean“-Part den grandiosen Schlußpunkt des Medleys setzte.

Nach der musikalischen Frage „Herr, wohin sonst sollten wir gehen“ und den Schlußworten des Chorleiters gelang mit dem Sommerhit „Sofia“ ein spritziger musikalischer Abschluss eines Konzertabends, der mit anhaltendem Applaus honoriert wurde. pm

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