Lenninger Tal

„Gut in die Planung eingebunden“

Jochen Häußler, Abteilungsleiter der SG Lenningen

Einstimmig hat der Lenninger Gemeinderat für einen Anbau an das Foyer der Sporthalle Unterlenningen plädiert. Der Abteilungsleiter der SG Lenningen, Jochen Häußler, berichtet von partnerschaftlichen Gesprächen.

„Gut in die Planung eingebunden“
„Gut in die Planung eingebunden“

Im Vorfeld waren Sie etwas skeptisch bezüglich der Abstimmung des Gemeinderats. Hat Sie das eindeutige Ergebnis überrascht?

JOCHEN HÄUSSLER: Das Ergebnis hat mich weniger überrascht, als vielmehr gefreut. Offensichtlich sahen doch mehr Gemeinderäte, als von mir im Vorfeld vermutet, dass dieser Umbau nötig ist.

Wie verliefen die Gespräche mit der Gemeinde im Vorfeld?

HÄUSSLER: Nachdem der Wunsch der Vereine nach einem Foyeranbau schon länger im Raum gestanden hatte, kam die Gemeinde Anfang des Jahres auf uns zu. Wir waren sehr gut in die Vorplanung eingebunden. In mehreren Beratungsterminen vor Ort wurden die Vor- und Nachteile von verschiedenen Ausbauvarianten sehr fachlich diskutiert und abgewogen. Die Ergebnisse wurden daraufhin von Hochbauamtsleiter Florian Fischer genau so zu Papier gebracht.

Können Sie das konkretisieren?

HÄUSSLER: Der Windfang war ursprünglich um einiges größer geplant. Mit unserem Vorschlag, ihn etwas zu verkleinern, sind wir bei der Verwaltung auf offene Ohren gestoßen. Dadurch hat der überdachte Eingangsbereich weiterhin eine ausreichende Größe. Auch haben wir die Kosten und Ausgaben der Gemeinde stets im Auge behalten. Da ein Finanzrahmen einzuhalten war, sind unsere Wünsche dementsprechend angepasst formuliert worden. Selbstverständlich wäre eine voll ausgestattete Küche für unsere Belange super gewesen. Aufgrund von Finanz-, Platz- und Nutzungsgründen wäre diese Umsetzung natürlich nie realisierbar gewesen. Daher wurden umsetzbare Kompromisse angestrebt.

Wie wichtig ist für die Vereine eine bessere Ausstattung von Theke und Spülküche?

HÄUSSLER: Die Handballabteilung ist mittlerweile auch ein Wirtschaftsbetrieb geworden. Der Verkauf von Getränken und Snacks ist für uns deshalb eine enorm wichtige Sache. Umso erfreulicher war, dass die Gemeinde diesbezüglich auf uns zugekommen ist. Speziell hier sind wir an die räumlichen Gegebenheiten gebunden und gefordert, die beste Umbaualternative zu finden. Sehr gefreut hat uns die Aussage von Bürgermeister Schlecht, dass im Thekenbereich unbedingt etwas gemacht werden muss und er jetzt sozusagen im Nachhinein eine „Erstausstattung“ realisieren möchte. Dieser Mehrwert im Wirtschaftsbereich wird sich bei uns sicherlich positiv bemerkbar machen, vor allem bei der Bewirtung unsere Zuschauer und Gäste.

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