Lenninger Tal

In Hülben kann man sicher leben

Nur 45 Straftaten weist die polizeiliche Kriminalitätsstatistik für die Gemeinde Hülben im vergangenen Jahr aus, so ­wenige wie noch nie.

Alelxander Thomys

Hülben. „In Hülben lässt es sich sicher leben“, sagt Arthur Stotz. Der Leiter des zuständigen Polizeipostens in Bad Urach stellte kürzlich das Zahlenwerk im Hülbener Gemeinderat vor. Allerdings: In dieser Statistik sind nicht alle Fälle verzeichnet, in der die Polizei mitunter eingreifen muss. Ordnungswidrigkeiten und Störungen fehlen ebenso wie Verkehrsunfälle und andere Straftaten im Zusammenhang mit Verkehr, etwa Fahren ohne Führerschein.

Im Jahr 2008 verzeichnete die Statistik noch fast 100 Straftaten, 2012 und 2013 jeweils rund 70. „Die Investitionen in die Jugendarbeit haben sich ausgezahlt“, lobt Stotz. Nur vier der 19 ermittelten Tatverdächtigen waren Kinder, Jugendliche oder He­ranwachsende. „Sie haben hier eine funktionierende Ortsgemeinschaft“, bilanziert Stotz. Dennoch: Die Straftaten bilden nahezu das ganze Spektrum ab – von einem Fall der Kinderpornografie bis zu zwei Wohnungseinbrüchen. Selbst ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr ist verzeichnet: Mit einem Laserpointer hatte ein Unbekannter hantiert. Im Kreis Reutlingen zählt Hülben dennoch zu den sichersten Gemeinden.

Sorgen bereitet dem Leiter des Polizeipostens aber der zunehmende Diebstahl von hochwertigen Fahrrädern. Erst kürzlich wurde ein Transporter mit Rädern in Tübingen abgefangen. „Der wollte nach Rumänien“, so Stotz. Die Tatverdächtigen waren zum größten Teil männlich. Nur drei Frauen waren darunter, außerdem drei „Nichtdeutsche“.

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