Lenninger Tal

In Unterlenningen können E-Mobilisten Strom zapfen

Einstöpseln. Auftanken. Losdüsen - so steht es auf der Ladesäule, die Bürgermeister Michael Schlecht (rechts) und der Geschäftsführer der Energieversorgung Lenningen (EVL), Christian Gropp, gestern in Unterlenningen in Betrieb genommen haben. Auf dem Parkplatz neben dem Rathaus sind zwei Stellplätze für E-Mobilisten reserviert, die ihr Fahrzeug aufladen möchten. Den Standort hält Schlecht deshalb für ideal, weil die Zeit genutzt werden kann, um zum Bäcker oder zur Apotheke zu gehen oder etwas im Rathaus zu erledigen. „Auch Ausflügler, die auf dem Weg auf die Alb sind, könnten dort einen „Tankstopp“ einlegen. Die Ladesäule kostet rund 17 000 Euro, fast 7 000 Euro steuert das Land bei, die restlichen 10 000 Euro bezahlt die Gemeinde. Bei der Ladesäule handelt es sich um eine Normal-Ladestation, die ein E-Fahrzeug in sechs bis sieben Stunden voll auflädt. Eine Schnellladestation hätte 50 000 Euro gekostet. In ihrem Fuhrpark verfügt die Gemeinde bis auf ein Pedelec noch über kein E-Fahrzeug. Bei Neuanschaffungen müsse man aber darüber nachdenken, so Schlecht. ank/Foto: Carsten Riedl


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