Lenninger Tal

Kämmerer legt gute Zahlen vor

Finanzen Der Lenninger Jahresabschluss 2018 kann sich sehen lassen. Die Gemeinde hat 13 Millionen auf der hohen Kante.

Symbolbild

Lenningen. Finanziell ist das Jahr 2018 in der Gemeinde Lenningen gut gelaufen. Das zeigt der Rechnungsabschluss, den der Kämmerer Rudolf Mayer vorgelegt hat. Schon bei der Aufstellung des Plans war erwartet worden, dass der Haushalt ein Plus von 370 000 Euro erwirtschaftet. Dank geringerer Ausgaben und der sehr guten Konjunktur mit hohen Steuern, Zuweisungen und Einnahmen aus Verkäufen beträgt das Ergebnis unterm Strich nun fast zwei Millionen Euro. Geplant war, knapp 600 000 Euro aus dem Sparstrumpf zu entnehmen, stattdessen fließen gut 2,4 Millionen Euro in die Rücklage. Zum Jahresende 2018 hatte die Gemeinde damit rund 13 Millionen Euro auf der hohen Kante.

Rudolf Mayer machte klar, dass die Gemeinde das Geld in den kommenden Jahren gut brauchen kann. Als Stichworte nannte er den Ausbau der Kinderbetreuung sowie Straßensanierungen und die Rathaussanierung. Auch Bürgermeister Michael Schlecht dämpfte die Euphorie ein wenig. „Die Rekordjahre werden ein Ende nehmen“, prognostizierte er. Nicht vom Tisch sei zudem die Sanierung des Vereinshauses in Hochwang. Das dafür bereits vorgesehene Geld müsse erneut einge­plant werden. Anke Kirsammer


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