Lenninger Tal

Langlauf auf der Alb: Skatern wird der Teppich ausgerollt

Wintersport Seit Anfang Januar sind die Loipen auf der Schwäbischen Alb fast durchgängig gespurt. Auch wer im Schlittschuhschritt unterwegs ist, kommt voll auf seine Kosten. Von Anke Kirsammer

Ob flott oder gemächlicher unterwegs: Die tief verschneite Alb hat Langläufern viel zu bieten. Foto: Markus Brändli
Ob flott oder gemächlicher unterwegs: Die tief verschneite Alb hat Langläufern viel zu bieten. Foto: Markus Brändli


Abwechselnd schieben sich die Skispitzen nach links und rechts und malen ein langgestrecktes V in den Schnee. Die Arme schwingen nach vorne und ­geben mit kräftigem Stockeinsatz zusätzlichen Schub. Außer einem leisen Knirschen der schmalen Bretter ist nichts zu hören. Es herrscht Stille, absolute Stille. Ringsum glitzert die unberührte weiße Pracht. Mal fliegen dick verschneite Wälder an einem vorbei, dann öffnet sich der Blick auf die Bergkette gegenüber. Was ...

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Im Biosphärengebiet gibt es gut 300 Loipenkilometer

Mehr als 300 Loipenkilometer ziehen sich durchs Biosphärengebiet Schwäbische Alb, davon viele auch für Skater. Rings um den einstigen Truppenübungsplatz winden sich Spuren in alle Himmelsrichtungen durch die Landschaft. Wer gerne klassisch auf der Ebene unterwegs ist, zieht seine Bahnen beispielsweise in der Berghauloipe. Wer auch steile Anstiege nicht scheut und es liebt, die Kuppen hinabzusausen, ist in der Asch-, der Pfulb- oder in der Römersteinloipe gut aufgehoben.

Skatingskier haben in der Mitte keine Haft­zone und sind etwas kürzer als Langlaufskier für die klassische Technik, die Stöcke sind länger. Skatingschuhe haben einen höheren Schaft, eine härtere Sohle und eine Bindung mit einem Rückholmechanismus unter dem Fußballen. Die Skating-Technik ist schwieriger zu erlernen und deutlich anstrengender. ank

Infos zum aktuellen Zustand der meisten Loipen findet man im Internet unter www.biosphaere-alb.com