Lenninger Tal

Lenningen bringt Straßen auf Vordermann

Sanierung In Gutenberg und am Engelhof braucht es neuen Asphalt.

Ab der kommenden Woche nimmt Lenningen einige Straßen in Angriff. Symbolfoto
Ab der kommenden Woche nimmt Lenningen einige Straßen in Angriff. Symbolfoto

Lenningen. Lenningen gibt für die Sanierung von Straßen 46 000 Euro aus. Auf Vordermann gebracht wird die Verbindung zwischen der Diepoldsburg und dem Engelhof sowie in Gutenberg ein Abschnitt im Blumenring und die Lindenstraße. Die Schätzung be- lief sich auf 86 000 Euro. Im Haushalt stehen 62 000 Euro bereit.

Da das Tiefbauamt derzeit verwaist ist, hatte der Planer Wolfgang Bürkle die Ausschreibung vorgenommen. Die Straße zwischen der Diepoldsburg und dem Engelhof wird dort auf Vordermann gebracht, wo es Verdrückungen und starke Risse gibt. „Wir wollen keinen Vollausbau, aber eine Sanierung, mit der Sie über Jahre Ruhe haben“, sagte Bürk- le. Um Kosten zu sparen, wird die Straße abgefräst und eine neue Deckschicht aufgetragen.

Im Blumenring haben Pflasterstreifen zu Abbrüchen im Belag geführt. Da das Pflaster kein gestalterisches Element darstellt, empfahl Wolfgang Bürkle, es herauszunehmen und Asphalt über die beschädigten Stellen zu ziehen. Anders in der Lindenstraße: Dort werden die kleinen Pflastersteine aus Porphyr durch größeres rotes Granitpflaster ersetzt. „Darauf würde ich nicht verzichten, weil das Pflas- ter den Rand einfasst“, so Bürkle. Während Gemeinderätin Beate Etzel den Sinn in Frage stellte, unterstützte Gutenbergs Ortsvorsteher Harald Röhner Bürkles Vorschlag. Die Planung wird nun entsprechend umgesetzt. Mit Magengrimmen erteilte das Gremium einem Unternehmen aus Metzingen, dass das äußerst günstige Angebot abgegeben hatte, den Auftrag. „Mit dieser Firma hatten wir schon einmal Probleme“, so Kurt Hiller. Bedenken äußerte auch Dr. Ulrich Jaudas. „Was Sie beschließen, wird umgesetzt“, betonte indes Wolfgang Bürkle. Die Arbeiten starten am 18. November und sollen bis 20. Dezember erledigt sein. Anke Kirsammer

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