Lenninger Tal

Plan wird erneut ausgelegt

Bebauung Der Lenninger Gemeinderat hat dem aktualisierten Entwurf für das Gebiet „Letten-Wuhl“ zugestimmt.

Dieses Gelände kommt in Frage.Foto: Jean-Luc Jacques
Dieses Gelände kommt in Frage.Foto: Jean-Luc Jacques

Lenningen. Um die Voraussetzung für den Bau von Gebäuden zur Anschlussunterbringung von Flüchtlingen schaffen zu können, strebt die Gemeinde Lenningen dezentrale Lösungen an. Ein Gelände, das für die Kommune in Frage kommt, liegt zwischen der Bahnlinie und der Eisenbahnstraße in Unterlenningen. Bereits im Dezember hatte der Gemeinderat die zweite Änderung des Bebauungsplans „Letten-Wuhl“ als Entwurf festgestellt. Stellungnahmen gingen dazu von der „Interessengemeinschaft Klima - Natur - Umwelt“, von einzelnen Privatpersonen sowie von den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange ein.

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"Wenn wir bauen, dann maximal für 24 bis 30 Personen"

Wie die Leiterin des Bauverwaltungsamts, Erika Biedermann-Keck, erklärte, dürfen auf dem südlichen Teil des Baufensters lediglich Garagen, Carports oder Stellplätze installiert werden. Deshalb ist eine erneute Entwurfsfeststellung nötig. Das Gewerbeaufsichtsamt hatte angeregt, die Lärmbelastung durch die angrenzende Bahnlinie und einen nahegelegenen Lebensmittelmarkt zu erheben. Ein Gutachten förderte zutage, dass die Werte für ein allgemeines Wohngebiet überschritten werden.

Auf Nachfrage des Gemeinderats Karl Boßler erklärte Bürgermeister Michael Schlecht, dass eine Nachverdichtung im nördlichen Bereich nicht vorgesehen sei. „Wenn wir bauen, dann maximal für 24 bis 30 Personen. Dabei bleibt es.“

Einstimmig segnete das Ratsgremium den Entwurf des aktualisierten Bebauungsplans „Letten-Wuhl - zweite Änderung“ ab und beauftragte die Verwaltung mit der erneuten Auslegung sowie mit der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange.Anke Kirsammer