Lenninger Tal

Posaunisten paddeln in der Oberpfalz

Ausflug CVJM-Posaunenchor aus Owen erlebt spritzige Tage in der Oberpfalz und vergisst die Hartwurst im Bus.

Das 15-köpfige Team hat alle Widrigkeiten gut gemeistert.
Das 15-köpfige Team hat alle Widrigkeiten gut gemeistert.

Owen. Die Oberpfalz mit dem schönen Fluss Regen war Ziel der jüngsten Kanutour des CVJM-Posaunenchores Owen. Nach der Anreise und der Übernachtung auf dem idyllischen Zeltplatz des Kanuverleihers stand gleich tags darauf die erste Etappe auf dem Programm. Bei besten Wetterbedingungen war eine rund 20 Kilometer lange Tagesroute vom Blaibacher See bis nach Cham zurückzulegen. Das traditionelle Linsengericht zum Mittag war unterwegs schnell zubereitet, sodass genügend Zeit für Kentern, Spaß und Gaudi blieb. Abends wurde dann das Freizeitbad in Cham unsicher gemacht, ehe ein toller Paddeltag gemütlich am Schachtring-Lagerfeuer ausklang.

Ordentlich Strecke zurückgelegt haben die Paddler aus Owen während ihrer Regen-Tour.
Ordentlich Strecke zurückgelegt haben die Paddler aus Owen während ihrer Regen-Tour.

Am nächsten Morgen häuften sich dann Widrigkeiten wie Witterungsverhältnisse, mangelnde Strömung und Gegenwind. All dies gipfelte darin, dass die Hartwurst im Busle vergessen wurde und der mittägliche Eintopf zwangsweise in vegetarischer Form gegessen werden musste. Dennoch gut gestärkt verlangte dann am Nachmittag einsetzender Dauerregen alles von den 15 Paddlern, die - am ganzen Körper zitternd - über die warme Dusche auf dem Jugendzeltplatz in Roding sehr erfreut waren. Bereits am Abend klarte der Himmel dann wieder auf, sodass einem Stadtbummel mit Biergartenbesuch und anschließender Binokelrunde nichts im Wege stand.

Der letzte Flusstag hatte schließlich neben einigen Wehren auch wieder ordentliches Paddelwetter im Gepäck, das zu einem spritzig-feuchten Abschluss der schönen Tour einlud. Mit Kartoffelschnitz und Spätzle inklusive Hartwursteinlage wurde ein leckerer kulinarischer Schlusspunkt gesetzt. Außer einigen versenkten Sonnenbrillen und zahlreichen Insektenstichen waren keinerlei Verluste oder Blessuren zu beklagen. Es waren tolle Tage in herrlicher Natur und guter Gemeinschaft. rd/Fotos: privat

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