Lenninger Tal

Römern und Kelten nachgespürt

Foto: privat

Erkenbrechtsweiler. Schüler von der Ferienbetreuung des Fördervereins Schulen und Jugend Vordere Alb waren kürzlich zu Gast bei den archäologischen Ausgrabungen am Heidengraben. Dort untersucht das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen in Kooperation mit dem Landesamt eine bronzezeitliche Siedlung und römische Baustrukturen. Die Siedlungsreste liegen ganz nahe an der spätkeltischen Befestigung des Heidengrabens und geben spannende Einblicke in die prähistorische Vergangenheit der einmaligen Kulturlandschaft zwischen Hülben, Grabenstetten und Erkenbrechtsweiler. Die kleinen Gäste erfuhren viel über die Arbeit der Archäologen und die Geschichte der Römer und Kelten auf der Schwäbischen Alb. Dabei durften sie auch selber Hand anlegen und in Manier geübter Ausgräber Funde suchen und dokumentieren.pm

Anzeige

 

Interessierte können am Sonntag, 9. September, Neues über die große Keltensiedlung erfahren. Am „Tag des offenen Denkmals“ führt Dr. Gerd Stegmaier um 14 und 16 Uhr entlang des Heidengrabens. Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Parkplatz „Astropfad/Hochholz“.

Foto: privat