Lenninger Tal

Schäferei Schmid sahnt ab

Auszeichnung Der Schafhaltungsbetrieb aus Owen erhält den Kulturlandschaftspreis des Schwäbischen Heimatbundes.

Der Titelträger hat alles unter Kontrolle: Schäfer Jörg Schmid aus Owen bei der Arbeit.Foto: Jean-Luc Jacques
Der Titelträger hat alles unter Kontrolle: Schäfer Jörg Schmid aus Owen bei der Arbeit. Foto: Jean-Luc Jacques

Owen. In der Festhalle in Rottenburg am Neckar sind vor über 300 Gästen die Kulturlandschaftspreise des Schwäbischen Heimatbundes und des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg verliehen worden. Mit dabei unter den sechs Trägern des Hauptpreises und den drei Trägern des Sonderpreises Kleindenkmale: die Schäferei Schmid aus Owen. Der Betrieb von Jörg und Bettina Schmid erhielt die Auszeichnung für nachhaltige Landschaftspflege und Vermarktungskonzepte mit Schafen und Ziegen im Kreis Esslingen. Der Heimatbund vergibt den Preis seit 1991, seit 1995 in Partnerschaft mit dem Sparkassenverband. Das Preisgeld von insgesamt über 10 000 Euro stellen die Sparkassenstiftung Umweltschutz und der Sparkassenverband zur Verfügung.

Strahlende Gesichter: Alle Gewinner des Kulturlandschaftspreises, der in Rottenburg zum 29. Mal vergeben wurde. Foto: pr
Strahlende Gesichter: Alle Gewinner des Kulturlandschaftspreises, der in Rottenburg zum 29. Mal vergeben wurde. Foto: pr

In der Festansprache unterstrich Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dass er Kulturlandschaften für ein wichtiges Heimat-Element halte. Sie seien ein Schatz, der erhalten werden müsse. Für Wirtschaftsformen, die nicht mehr rentabel seien, aber die Kulturlandschaft erhalten, müsse der Staat einen Zuschuss leisten, so der Minister. pm


Der Familienbetrieb

1250 Schafe der Rassen Merino-Landschaf und Schwarzkopf sowie 80 Burenziegen sorgen dafür, dass die 170 Hektar umfassenden Schafweiden am Trauf der Schwäbischen Alb unterhalb der Teck und Limburg nicht zuwachsen und Lebensraum vieler, teils hochgradig gefährdeter, Tier- und Pflanzenarten bleiben. In Hüte- und Koppelhaltung bewirtschaften Bettina und Jörg Schmid diese nahezu vollständig in Schutzgebieten liegenden Schaftriften nach naturschutzfachlichen Kriterien.

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