Lenninger Tal

Schneepracht bringt mehr Unfälle

Rettung Mehr als ein Dutzend Mal musste die DRK Bergwacht Lenninger Tal seit Beginn des Jahres zu Wintersportunfällen ausrücken. Dabei überwiegen die Schlittenunfälle. Von Thomas Krytzner

Die DRK Bergwacht Oberlenningen im Einsatz.
Mit Motorschlitten bringen die Retter Unfallopfer dorthin, wo Rettungswagen hinfahren können. Foto: Thomas Krytzner

Die Schwäbische Alb ist in den vergangenen Wochen zu einer traumhaften Winterlandschaft geworden. Dies hat Tausende Wintersport-Begeisterte in die Skigebiete gezogen. „Die hohen Einsatzzahlen steigen mit dem länger haltenden Schnee, und momentan ist der Ansturm auf die Schwäbische Alb recht hoch“, bestätigt Tobias Borde, Leiter der DRK Bergwacht Bereitschaft Lenninger Tal. Bisher gab es keinen Skiunfall, was vermutlich auf die lange Zeit still stehenden Skilifte zurückzuführen ist.

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Tipps für mehr Sicherheit

Mit einigen Grundregeln lassen sich viele Probleme vermeiden:

- Vor allem Kinder sollen wenigstens mit einem Fahrradhelm oder dem Skihelm geschützt werden.

- Auf angepasste Geschwindigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme achten.

- Die Kleidung sollte den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Jeans seien nicht schneetauglich, weil diese sehr schnell nass sind und nur langsam trocknen.

- Eine Rettungsdecke passt in jede Hosentasche. Sie sollte jeder auf der Piste dabeihaben.

- Parken sollte man nur auf ausgezeichneten Parkplätzen, um dadurch vor allem Rettungswege freizuhalten.

Wenn doch etwas passiert:

-Unfallstelle sichern, sichtbar markieren und die 112 anrufen. Man sollte das Skigebiet namentlich kennen, damit die Bergwacht nicht sämtliche Skigebiete abfahren muss, um zur verunglückten Person zu kommen.

Zu guter Letzt:

Die Bergwacht ist nicht nur Rettungsorganisation, sondern kümmert sich auch um den Umweltschutz auf der Schwäbischen Alb. Im Namen der Einsatzkräfte wünscht sich Maximilian Groh deshalb: „Abfälle sollen wieder mit nach Hause genommen werden. Auch defekte Bobs und Schlitten sollen nicht einfach im Skigebiet gelassen werden.“ kry