Lenninger Tal

Schneepracht bringt mehr Unfälle

Rettung Mehr als ein Dutzend Mal musste die DRK Bergwacht Lenninger Tal seit Beginn des Jahres zu Wintersportunfällen ausrücken. Dabei überwiegen die Schlittenunfälle. Von Thomas Krytzner

Die DRK Bergwacht Oberlenningen im Einsatz.
Mit Motorschlitten bringen die Retter Unfallopfer dorthin, wo Rettungswagen hinfahren können. Foto: Thomas Krytzner

Die Schwäbische Alb ist in den vergangenen Wochen zu einer traumhaften Winterlandschaft geworden. Dies hat Tausende Wintersport-Begeisterte in die Skigebiete gezogen. „Die hohen Einsatzzahlen steigen mit dem länger haltenden ...

eench,S udn tnoaenmm tis dre snAmrtu afu ide bAl hecrt baTsoi Broe,d rtiLee der DKR cBhwraetg cBfesirhteta eerinLgnn Ta.l hsireB agb se einnek Sn,llufaki swa ermuthlivc fua eid angle iteZ litsl teedhnnes etiklSif t.is

ceeeinznrhv ovr mllae imt S.ittcenhl iBe dre Tthaarlf nbaue isdee tekieGwingescihnd ufa dnu da isnd lnKonlsieoi tmi eronsneP ufa der ePsti dore imt etsf nbvearuet aaiinimxlM ro,Gh cPhrrseseepsre erd wgBrhatce nnnieLerg laT. Ztsuiem nesei se abre geneungetie eiw htculSeb,hacoo Sabkseradto mit ttenaiornbem rode frorrti,neTeak ied inee geßro nlffregUaahl .gersno der tsioSinizotp nids seied cuhdr ied heenMcns muka hnoc earbrsteu dun andn fau edr tesPi ißwe Taisbo eB.rod

eDi edneib ticrenlehhenam rerBrtgeet ehntbcoeab etsi negieri Zite nie afu ned inree Mitenu neemhn dei reipsktoSrl sad erw shci dne nHga aufr ibbetl na rde ,teeSi nud ni rde ndaneer Mueitn esethn psrgenepuMchn intetm auf der ixmiilMaan o.hGr neWn tim htinc sagrpntesea Ghnsitieidgwcek nde Hgna ungreeseusthtra drw,i tebesth ide hGarfe der oilKnsoli mit fbseeetgint iwe am nnegenvegar 10. rJauan in enetsoDttn,n sla schi ine diKn bmie rmamZalspunel imt enier aznklHob rewshc e.vtztelre

iDe 72 tkeivna ahnertecehnilm red haBcwgtre ngeiernLn laT htesen 24 nSeudtn an beseni negaT in der cehoW b,etrei in oNt genretane nenMcshe uz nlfhee. eiD nnieCoerdampao ha,t iew bie elivne fnnrlnHe,igoaosiitsa cauh der awtcrghBe elvei eeemnsaimg ernvrd,etih lwei es edi ovnt.rebe enrlea atEnsiz rötheg bsdieln trenauerV netru end .dauz sE msus lath etbibecshr Toabis Boder edi dtegreizei t.aoutnSii aimiaxMlin Gohr itehs im dLnwoock lgserldnia hacu neeni i:rVltoe ilvee irzetuz im ecoemifHof tan,bieer dsin eilve aetnhEhlriemc ni der ercgwtahB ochn erlscheln

oesrnP lel utg aetlftugles

sAl fdaw,uAn erd rchud die ConrV-rndaorngoeu hent,ttes neesh isbTao dBroe und Mmaiaiixln rGho ide hcsgyhneiie ieggnnuRi edr azrezfgetnsuihEa und nilisengtse.Rtueutn mokmt ssnidmente enie alhbe uSetdn tbierA ruz tniztaesiEz efhrgaoLnes wird stiem vom ni ebnngninOr.eel Dotr nisd hacu die iebnde znezshiEaarfgetu rde herBtgwac tteosnrtia.i eDi wagrhceBt wrdi iermm adnn r,iaermlta ennw die setnetngetudRsi hinct rdekti sbi uz nuevanftlrle dore enroenPs hfeannrih rhcneerie die ni toN etgernena sneehcMn itm ernnuse m,iilfelHtsnt esi se mti dme rlsMecttoihnot edor gra erp Seli nud neergb alinamiMix oGrh asd nhaneheEs.ciezsgt ide rtaupeoweei ummurrontfNe 121 udn end tfuNro tbszaet, oektbmm csahr eid stneeenpechdr H.file

nI iehicsgwrme oerd cerhws mkmto ied gBwtcraeh mzu az.tiEns enignbr aPetinnet mit orietMsctntoh,l kaAi ored reggbtGreisa ndereetw hndiort, ow dre tsatwnegnuegR nnhfrehia nnka edro rfedron eitdrk edi dse sebhghcretsntauursbuR agst biTsao dB.eor Bie eerinklen weeijsl der klsaishecs iosedgVteonrrs itm eiwz nMna .uas des eilnigdta etsSyms wnsise i,rw wer areged eodr gra csonh ovr Ort seerPphsecerrs h.oGr Drezeit its ied awgrhcBet gLnennrie Tla enelposlr wzar tug leu.altfgtes wri rfunee usn lela die ishc hhceimarelnt iegrgnaeen tbonet saiboT dB.roe

Tipps für mehr Sicherheit

Mit einigen Grundregeln lassen sich viele Probleme vermeiden:

- Vor allem Kinder sollen wenigstens mit einem Fahrradhelm oder dem Skihelm geschützt werden.

- Auf angepasste Geschwindigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme achten.

- Die Kleidung sollte den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Jeans seien nicht schneetauglich, weil diese sehr schnell nass sind und nur langsam trocknen.

- Eine Rettungsdecke passt in jede Hosentasche. Sie sollte jeder auf der Piste dabeihaben.

- Parken sollte man nur auf ausgezeichneten Parkplätzen, um dadurch vor allem Rettungswege freizuhalten.

Wenn doch etwas passiert:

-Unfallstelle sichern, sichtbar markieren und die 112 anrufen. Man sollte das Skigebiet namentlich kennen, damit die Bergwacht nicht sämtliche Skigebiete abfahren muss, um zur verunglückten Person zu kommen.

Zu guter Letzt:

Die Bergwacht ist nicht nur Rettungsorganisation, sondern kümmert sich auch um den Umweltschutz auf der Schwäbischen Alb. Im Namen der Einsatzkräfte wünscht sich Maximilian Groh deshalb: „Abfälle sollen wieder mit nach Hause genommen werden. Auch defekte Bobs und Schlitten sollen nicht einfach im Skigebiet gelassen werden.“ kry