Lenninger Tal

Schrecken an der „kleinen Schrecke“

Absturz 75-Jährige kommt beim Wandern ins Straucheln und fällt acht Meter in die Tiefe, verletzt sich dabei aber nur leicht.

Lenningen. Am Ostersonntag hat der „Schreckenfels“ seinem Namen alle Ehre gemacht: Gegen 13 Uhr wurde er zum Schrecken für eine 75-Jährige und für ihren 80 Jahre alten Ehemann.

Die beiden bewanderten gemeinsam den schmalen Pfad im Bereich des Schreckenfels, unterhalb der „kleinen Schrecke“ in Richtung Grabenstetten. Zwischen zwei Spitzkehren rutschte die 75-Jährige nach einer Unachtsamkeit vom Trampelpfad ab und stürzte circa acht Meter in die Tiefe. Dort fing ein Baum die Verunglückte auf, die in ihrem Unglück dann eben doch noch viel Glück hatte.

Die sofort alarmierten Bergwachten konnten die 75-Jährige innerhalb kürzester Zeit aus ihrer misslichen Lage befreien. Mit leichten Verletzungen wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Rettungstransporthubschrauber, der vorsorglich ebenfalls alarmierte worden war, musste glücklicherweise nicht mehr zum Einsatz kommen.

Die Bergwachten waren mit mehreren Fahrzeugen sowie mit 13 Einsatzkräften vor Ort, der Rettungsdienst war mit sechs Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen angerückt. lp

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